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  • 30.03.2016, 10:43 Uhr
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Finanzen

Alles Wissenswerte zum CFD-Handel im Überblick

Bei CFDs handelt es sich um eine Anlageform, die sich längst nicht mehr nur bei Großinvestoren, sondern auch bei Kleinanlegern großer Beliebtheit erfreuen. Einer der großen Vorteile besteht hier darin, dass sehr viel höhere Renditen als bei klassischen Anlageformen möglich sind. Darüber hinaus gibt es aber noch einige andere Besonderheiten. Hier gibt es die wichtigsten Informationen im Überblick.

Was sind CFDs?

Die Abkürzung CFD steht für Contract for Difference. Hinter dem Begriff steht ein Handel mit derivaten Handelsinstrumenten, bei dem Gewinne aus den variablen Differenzen zwischen Ein- und Verkaufspreisen generiert werden. Wer in CFDs investiert, setzt sein Kapital darauf, dass der Kurs eines Basiswerts steigt oder fällt. Als Basiswerte können dabei verschiedenste Werte zum Einsatz kommen. Beispiele sind Aktien, Indizes, Devisen, Anleihen, aber auch Rohstoffe (vgl. hierzu http://www.boersenlexikon.de/contract.htm.

Unabhängig davon, in welchen Basiswert man investiert, hat man zwei verschiede Möglichkeiten. Entweder setzt man auf steigende (Long) oder auf fallende (Short) Kurse. Durch die Ausnutzung eines Hebeleffekts ist es dabei möglich, von überproportional großen Gewinnen zu profitieren. Dabei handelt man immer einen Broker.

Vorteile des CFD-Handels im Überblick

Der Handel mit CFDs bietet eine Reihe von Vorteilen, die diese Investitionsform für viele Anbieter interessant macht. Hier sind die wichtigsten davon im Überblick:

  • viele verschiedene Basiswerte
  • Handel mit geringem Kapitaleinsatz möglich
  • flexible Handelszeiten
  • Niedrige Kosten für die Transaktion
  • dank Hebeleffekten hohe Gewinne möglich
  • Möglichkeit, sowohl auf steigende als auch fallende Kurse zu setzen

Risiken des CFD-Handels

Anders als bei anderen Anlageformen muss man eine CFD-Position nicht tagelang halten. Es ist kein Problem, sie innerhalb eines Tages mehrfach zu öffnen und zu schließen. Dabei ist es nicht notwendig, den Gesamtwert des Basiswerts aufzuwenden. Es genügt, wenn man eine Sicherheit hinterlegt (Margin). Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass der CFD-Handel sich zwar durch hohe Gewinnchancen, allerdings auch durch hohe Verlustrisiken auszeichnet. Anders als bei klassischen Anlageformen können die Verluste die Einlagen deutlich übersteigen. Aus diesem Grund ist der CFD-Handel eher für risikoaffine Anleger.

Allerdings hat man auch beim Handel mit CFDs die Möglichkeit, seine Risiken zu begrenzen. Hierzu setzt man einen Stop. Das bedeutet, dass die Position automatisch aufgegeben wird, wenn der Verlust einen bestimmten Wert übersteigt. Wichtig ist dabei natürlich, dass man die aktuellen Kurse regelmäßig überwacht. Möglich ist das beispielsweise unter www.boerse-frankfurt.de.

Tipps für den CFD-Handel

Um verantwortungsbewusst mit CFDs zu handeln, sollte man ein paar Dinge beachten. Hierzu gehört zunächst einmal, dass man zu Begin erst einmal einen kleinen Kapitalstock anlegt. Als Anfänger sind hier 1.500 Euro absolut ausreichen. Dank des Hebels lassen sich nämlich schon damit größere Gewinne realisieren. Darüber hinaus sollten Sie sich vor ab Gedanken über Ihr Risikomanagement machen. Legen Sie vorher fest, wie hoch der Verlust pro Trade maximal ausfallen darf. Anhand dieses Werts können Sie dann abschätzen, wie hoch Ihre Anlagebeträge und Sicherheitsleistungen sein sollten.

Weiterhin brauchen Sie natürlich noch einen CFD-Broker. Wichtig ist hier, dass er eine nutzerfreundliche Oberfläche anbietet, auf der Sie sich gut zurecht finden. Nutzen Sie hier auf jeden Fall die Möglichkeit, sich innerhalb eines kostenfreien Demokontos zurechtzufinden und sich mit seiner Bedienung vertraut zu machen. So kennen Sie die wichtigen Einstellungen für Limits und ähnliches gleich von Anfang an.

Aktuell prüft die BaFin Schritte gegen den gesamten CFD-Markt. Nach Ansicht der Finanzaufsichtsbehörde sind Differenzkontrakte für private Anleger zu riskant und werden von einigen Brokern häufig nicht sachgemäß beworben. Bereits in Planung ist das Verbot des Retailvertriebs von Bonitätsanleihen, bei CFDs bleibt es abzuwarten, welche Regelung letztendlich durchgesetzt wird. Etablierte und seriöse Online-Broker wie CMC Markets wehren sich natürlich gegen etwaige Einschränkungen und Verbote.

(Redaktion)


 


 

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