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Finanzierungs-Lücke

Lagarde drängt auf Umsetzung der Reformen

Christin Lagarde fordert als Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) die europäische Führung jetzt auf, die Reformversprechen schnellstmöglich umzusetzen. Jedes Zögern gefährdet ihrer Meinung die Erholung der Weltwirtschaft.

Sparmaßnahmen sind dabei nicht der einzige Weg aus der Schuldenkrise. Vielmehr soll die europäische Führung auf Wachstumsprogramme Wert legen und das Tempo zur Umsetzung der Reformen anheben. Christin Lagarde kündigte außerdem an, dass die bereits prognostizierte Wachstumsrate des Währungsfonds korrigiert werden müsse. Am 9. Oktober gibt es die Veröffentlichung des Weltwirtschaftsausblicks in Tokio, wobei die Wachstumsrate für 2012 bei 2,5 Prozent und für 2013 bei 3,9 Prozent liegen soll.

Finanzierungs-Lücke in Griechenland

Trotz scharfer Maßnahmen kann das Haushaltsloch in Griechenland nicht gestopft werden, bestätigte Lagarde weiter. Vor allem die Verzögerungen bei der Privatisierung von Staatseigentum sollen Grund für diese Situation sein. Die Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und der Troika sind für eine Woche ausgesetzt worden. Jetzt soll es ein neues Haushaltspaket geben, mit dem Griechenland weitere Hilfsmittel aus Europa in Anspruch nehmen kann. Vor allem in der griechischen Wirtschaft sind laut Lagarde massive strukturelle Reformen vorzunehmen, um wieder ein potenzielles Wachstum zu erreichen.

Weiterhin appelliert Lagarde an die Politik weltweit, gegen die massive Verschuldung und die hohe Arbeitslosigkeit vorzugehen. Nur dann könne der Finanzsektor im geplanten Maße wieder repariert werden.

(Christian Weis)


 


 

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