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Studie

Finanzkrise erreicht den deutschen Mittelstand

(bo/ddp-hes). Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise erreichen den deutschen Mittelstand. Das ist das Ergebnis der am Donnerstag veröffentlichten Herbstbefragung des Deutschen Mittelstands-Barometers, das von der Forschungsstelle Mittelständische Wirtschaft der Marburger Philipps-Universität erhoben wird. Die 140 befragten Experten aus ganz Deutschland beurteilen die Geschäftslage in kleinen und mittleren Unternehmen zurzeit noch als relativ gut.

Sie prognostizieren dem Mittelstand aber eine deutliche Verschlechterung. Für die kommenden zwölf Monate rechnet nur noch jeder Zehnte damit, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden. 38 Prozent gehen sogar von einem Arbeitsplatzabbau im Mittelstand aus.

Als störende Rahmenbedingungen nennt die Forschungsstelle das
derzeitige Konjunkturklima, Bürokratie und Regulierung sowie Steuern
und Abgaben. Die Befragten fürchten, dass von der großen Koalition in
der verbleibenden Amtszeit nicht mehr viel zu erwarten sei. Dadurch
werden der Rückgang beim Wirtschaftswachstum und die Abkühlung am
Arbeitsmarkt noch forciert.

«Um die erlahmende Konjunktur anzukurbeln, sollte die Steuer - und
Abgabenbelastung des Mittelstands noch vor Ende der Legislaturperiode
spürbar reduziert werden», fordert Michael Lingenfelder von der
Forschungsstelle für Mittelständische Wirtschaft. Die Uni-Einrichtung
erhebt das Mittelstands-Barometer in Kooperation mit dem
Bundesverband mittelständische Wirtschaft und der Deutschen
Warentreuhand AG.

(Redaktion)


 


 

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