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Finanzplanung

Tipps für Altersvorsorge und Vermögensaufbau bei Niedrigzinsen

Wenn die Zinsen auf knapp null Prozent fallen, gestalten sich Altersvorsorge und Finanzplanung für Sparer deutlich komplexer. Doch die Deutschen scheint es wenig zu kümmern: Sie sparen weiter und sorgen munter fürs Alter vor. Lesen Sie hier, welche Produkte sich in Null-Zinsen-Zeiten anbieten.

Was eine sinnvolle Finanzplanung ist, kann nur individuell herausgearbeitet werden – nach Lebensalter und Risikoneigung. Und: Ein Sparplan, der sich für einen Berufseinsteiger Mitte zwanzig lohnt, passt nicht zu einer 55-Jährigen, die sichere Investitionsmöglichkeiten für ihr Vermögen sucht.

Sparkonten, Staatsanleihen, Banksparpläne

In Deutschland überwiegt die Nachfrage nach sicheren, konservativen Sparlösungen – was bei den derzeitigen Niedrigzinsen jedoch wenig lohnenswert ist: Für Sparkonto und Tagesgeldkonto sind die Zinsen derart gefallen, dass sie selbst den überschaubaren Inflationsverlust kaum mehr ausgleichen können.

Bei der Finanzplanung eigentlich überaus beliebte Anlageformen wie zehnjährige Bundesanleihen versprechen aktuell lediglich eine Rendite von weniger als 1,12 Prozent (Stand Mitte April 2015).

Eine Möglichkeit, sein Geld sinnvoll anzulegen, besteht in Sparbriefen oder Banksparplänen zur Altersvorsorge, die durch staatliche Zulagen subventioniert wird. Mehr zur privaten Altersvorsorge erfahren Sie etwa bei Swiss Life.

Auslandsanleihen

In den meisten Ländern fallen momentan die Renditen, weil die Europäische Zentralbank (EZB) massenweise Staatsanleihen aufkauft. Ob Spanien, Portugal oder Italien: Europäische Anleihen bieten kaum befriedigende Renditen.

Finanzexperten verweisen zudem darauf, dass der Zins -Abstand zwischen ausländischen und hiesigen Anleihen sehr gering ist.
Eine Alternative stellen nicht-europäische Anleihenmärkte dar – allerdings sollten sich Anleger in den jeweiligen Märkten gut auskennen.

Aktien

Langfristig bieten Aktien meist gute bis sehr gute Renditen – und sollten in die Finanzplanung und Altersvorsorge mit einbezogen werden. Trotz steigender Kurse betonen Experten, dass der Aktienmarkt noch nicht überteuert ist.
Das Risiko ist gut kalkulierbar, wenn das Anlageportfolio gut durchmischt ist und regelmäßig eher überschaubare Beträge investiert werden. Spontane Kursschwankungen und Dividendenzahlungen gehören dazu, doch der Fokus sollte auf den langfristigen Vermögensaufbau gerichtet sein.

Aktienfonds

Wer seine Aktien nicht auf eigene Faust auswählen und Kursrisiken minimieren möchte, setzt auf Aktienfonds. Sie bewirken meist eine Risikostreuung. Bei offenen Fonds – etwa Investmentfonds – wird in ausgewählte Branchen, Länder und Branchen investiert. Geschlossene Fonds versprechen besonders hohe Renditen, sind aber auch eine besonders riskante Anlageform: Wer investiert, haftet mit seinem Vermögen.

(Redaktion)


 


 

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