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  • 11.12.2015, 13:43 Uhr
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  • Rhein-Main
Fitness

Weihnachten: Smarte Fitness-Wearables sind neuer Geschenktrend

Der Trend zu Fitness und einer intelligenten Überwachung der eigenen Gesundheit macht sich auch unter den Weihnachtsbäumen der Deutschen bemerkbar.

Laut einer Einschätzung des Branchenverbands der Gesellschaft zur Förderung der Unterhaltungselektronik (gfu) erleben Uhren und Armbänder, die per Smartphone connected werden und einen Überblick über Gesundheit und Wohlbefinden des Trägers geben sowie Tipps zur Steigerung der eigenen Fitness bereithalten, in der Vorweihnachtszeit einen Aufschwung. Dabei ist die smarte Technologie nicht nur für eine junge Zielgruppe relevant: "Wegen der gesundheitlichen Aspekte interessieren sich dafür auch ältere Menschen", erklärt gfu-Chef Hans-Joachim Kamp. "Wichtig ist, dass nicht der Eindruck entsteht, dass die Gesundheit durch anonyme Technik bestimmt wird, denn das Gegenteil ist der Fall. Die Technik bietet verbesserte Voraussetzungen für persönliche, am individuellen Menschen orientierte Gesundheitsdienstleistungen", so Kamp weiter. Diesen Trend haben auch schon große Sportanbieter wie z. B. Intersport erkannt, die neben herkömmlicher Sportbekleidung mittlerweile auch digital vernetzte Pulsmesser und smarte Activity Tracker anbieten. Auch traditionelle Uhrenhersteller wie TAG Heuer oder Fossil haben mittlerweile erste Smartwatches mit integriertem Fitness-Tracker vorgestellt und noch rechtzeitig vor den Feiertagen in den Handel gebracht.

Jeder fünfte Deutsche denkt über Erwerb von Wearables nach

Die Gesellschaft zur Förderung von Unterhaltungselektronik rechnet in diesem Jahr mit einem Absatz von über 1,5 Millionen tragbaren Technikgeräten, sogenannten Wearables. Jeder fünfte Konsument in Deutschland hat die Absicht, in Zukunft so ein Gerät zu erwerben. Doch nicht nur Armbänder und Uhren sind mittlerweile mit dem Smartphone vernetzt, neben den Accessoires für das Handgelenk gibt es mittlerweile pulsmessende Shirts und Laufschuhe, die Daten über Laufgeschwindigkeit, die zurückgelegte Strecke oder verbrauchte Kalorien direkt an das Smartphone senden. Nur 15 Prozent der befragten Europäer können dem neuen Techniktrend nichts abgewinnen. Für die Befürworter von Wearables steht die Prävention im Vordergrund. Durch die tragbaren Gesundheitsprodukte sollen vor allem Routinemessungen der körperlichen Verfassung vereinfacht werden. 38 Prozent der Deutschen erhofft sich außerdem eine Reduzierung von Kosten im Gesundheitswesen.

Absatz von Smartphones steigt weiter an

Innerhalb der nächsten zwei Jahre rechnet das internationale Analyse- und Informationsunternehmen IHS mit einem weltweiten Umsatz von 155 Millionen Euro im Bereich der intelligenten Sportbekleidung, so Timm Lutter, Bereichsleiter Consumer Electronics & Digital Media, beim Branchenverband Bitkom. Auch Smartphones erleben weiterhin einen unaufhaltsamen Absatzanstieg. Alleine bis Ende 2015 werden rund 25 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Noch beliebter sind die intelligenten Telefone in Asien. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wird 2015 ein Rekordabsatz von 1,3 Milliarden Geräten – ein Anstieg von 7 Prozent zum Vorjahr – erwartet. Ein Trend, von dem auch smarte Wearables profitieren.

Bildrechte: Flickr Samsung Galaxy S5 with Gear Fit smartwatch Kārlis Dambrāns CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

(Redaktion)


 


 

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