Weitere Artikel
Tarifstreit

Flugbegleiter beginnen mit Warnstreiks in Frankfurt und Berlin

(bo/ddp.djn). Im Tarifstreit bei der Deutschen Lufthansa hat die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO ihre Warnstreiks ausgeweitet. Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hatte ihre Mitglieder für Mittwoch zu Arbeitsniederlegungen in Frankfurt am Main und Berlin-Tegel aufgerufen. Wie der Leiter Tarifpolitik Joachim Müller auf ddp-Anfrage sagte, begann der Arbeitskampf wie angekündigt um 6.00 Uhr. Er solle um 12.00 Uhr enden. Über die Auswirkungen gebe es noch keinen Überblick.

Insgesamt sind laut Müller deutlich mehr als 1000 Mitarbeiter beteiligt. In Frankfurt würden schätzungsweise mehr als 150 Flüge betroffen sein.

Ein Lufthansa-Sprecher erklärte auf Anfrage, dass das Unternehmen erst nach Streikende bekanntgeben werde, wie viele Flüge betroffen waren und gestrichen werden mussten. Man versuche, die Auswirkungen für die Passagiere so gering wie möglich zu halten. Sie würden auf andere Flüge umgebucht und könnten innerhalb Deutschlands mit der Deutschen Bahn fahren. Nach Angaben des Sprechers kann sich jeder Fluggast unter der kostenfreien Rufnummer 0800 - 8506070 nach seinem Flug erkundigen. Kunden, die im Internet gebucht hätten, müssten die 01803 - 336633 wählen.

Am Freitag hatten die Flugbegleiter erstmals in der Auseinandersetzung für drei Stunden in Frankfurt ihre Arbeit niedergelegt. Die Lufthansa musste 44 Flüge streichen. Die Gewerkschaft UFO fordert für rund 16 000 Beschäftigte bessere Arbeitsbedingungen und Gehaltserhöhungen von rund 15 Prozent. Die Lufthansa bietet nach eigenen Angaben inklusive einer Ergebnisbeteiligung bis zu zehn Prozent mehr Geld.

(Redaktion)


 


 

Tarifstreit
Lufthansa
Flugbegleiter
Warnstreiks
Frankfurt
Berlin

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Tarifstreit" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: