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Chemiegewerkschaft will gut sechs Prozent mehr

(bo/dapd). Die Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE) verlangt für die bundesweit 550.000 Beschäftigten der chemischen Industrie eine Entgelterhöhung zwischen sechs und sieben Prozent

Eine entsprechende Forderungsempfehlung für die Tarifrunde 2011 beschloss der Hauptvorstand der Gewerkschaft. "Der chemischen Industrie geht es unzweifelbar gut. Produktion, Umsatz und Gewinn bewegen sich auf einem Niveau, das eine deutliche Einkommensverbesserung rechtfertigt", begründete der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis am Montagabend in Hannover die Forderung.

Bei der im Februar beginnenden Tarifrunde stelle die Gewerkschaft "die Einkommenserhöhung absolut in den Vordergrund", sagte IG-BCE-Tarifexperte Peter Hausmann. In der chemischen Industrie sei der Aufschwung da, zahlreiche Betrieb hätten Rekordergebnisse erzielt. Die Branche habe bei Auslastung und Umsätzen das Niveau vor der Krise erreicht. Die Entgeltforderung solle für die Beschäftigten deutlich machen: "Das ist auch unser Aufschwung, von dem wollen wir auch profitieren", betonte Hausmann.

Über die Forderungsempfehlung des IG-BCE-Vorstands von sechs bis sieben Prozent will die Gewerkschaft im Januar in den Chemie-Betrieben diskutieren, um anschließend die genaue Forderung festzulegen. Nach Angaben von Hausmann sollen in den Tarifverhandlungen zudem die Themen gleitender Übergang in den Ruhestand, Sicherung qualifizierten Nachwuchses und Leiharbeit angesprochen werden. Die Chemie-Tarifrunde 2011 startet im Februar mit Verhandlungen auf regionaler Ebene.

(dapd )


 


 

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