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Print vs. Digital: Online-Fotodienste vereinen beide Formen

Im Jahr 2000 wurden in Deutschland noch sage und schreibe 191 Millionen Fotofilme verkauft. Doch mit der Jahrtausendwende kam auch die Wende der Fotografie:

Analoge Fotografie wurde langsam, aber sicher von digitalen Kameras und Smartphones abgelöst. Kodak, Agfa und Co. erlebten fatale Umsatzeinbrüche. Smartphone-Anbieter hingegen verzeichnen noch immer Umsatzsteigerungen: Im Jahr 2015 wird im Segment Smartphones ein Absatzanstieg auf 25,6 Millionen Stück prognostiziert, 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Aufgrund der hervorragenden Qualität der Kameras in den meisten Smartphones nutzen besonders junge Leute kaum mehr Fotoapparate. Vorbei die Zeiten der spannenden und imperfekten, weil analogen Bilder. Zwar erleben Polaroids schon seit Jahren ein nostalgisches Comeback, doch den Markt dominieren digitalen Produkte. Seitdem nimmt folglich auch die Zahl von entwickelten Fotos und Fotoalben ab. Mit der unbegrenzten Masse an digitalen Bildern einher geht aber auch, dass emotionale Urlaubsschnappschüsse immer öfter als Dateileiche enden oder wegen technischen Versagens verloren gehen.

Damit das nicht passiert, kann man spezielle Dienstleister in Anspruch nehmen, bei denen man die moderne Variante des Fotobuchs zum Einkleben bekommt – ein Fotobuch, das man von vorne bis hinten selbst mit eigenen Motiven designt. Ob Mini- oder Panorama-Buch, viele Abzüge oder einige wenige – bei der digitalen Gestaltung und Bestellung hat der Kunde alle Freiheiten. Um Abzüge von Bildern zu bestellen beziehungsweise um ein Fotobuch zu gestalten, müssen sich die Bilder nicht einmal auf dem Computer befinden. Da die meisten Anbieter durch eigene Apps PC, Mac, Android, iPad und iPhone unterstützen, kann auch von unterwegs gestaltet und bestellt werden. Anstatt Stapel an Fotos durchzublättern oder den gesamten Film entwickeln zu lassen, lassen sich die Foto-Favoriten am Computer oder Smartphone durchscrollen und mit einem Klick auswählen. In die Online-Galerie des jeweiligen Anbieters kann zunächst eine Vorauswahl aufgenommen werden. Anschließend lässt sich diese bei Bedarf noch weiter verfeinern.

Online Foto-Dienste sind bequem und bieten gute Bildqualität für kleines Geld. Inzwischen ist die Zahl der Anbieter im Netz sehr groß, und neben spezialisierten Dienstleistern wie CEWE bieten auch Drogerien wie DM oder Rossmann solche Serviceleistungen. Laut eines Tests von COMPUTER BILD liegen die Dienste qualitativ nah beieinander: Keiner der getesteten Anbieter fiel durch schlechte Qualität auf – im Gegenteil. Pro Fotoabzug zahlen Kunden gerade mal um die 0,10 Euro pro Abzug plus Versandkosten und halten nach nur 1-3 Tagen Lieferzeit ihre Abzüge oder Fotobücher in der Hand.

Mit ihren Diensten verbinden die Online-Foto-Anbieter alle Vorteile des digitalen Fotografierens mit dem vermeintlichen Auslaufmodell Print.

Bildrechte: Flickr Smartphones at Fashion Week Melissa BARRA (CC BY-SA 2.0) Bestimmte Rechte vorbehalten

(Redaktion)


 


 

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