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Jüdisches Museum

Frankfurt trauert um den Gründungsdirektor

(bo/dapd-hes). Mit Bestürzung und Trauer haben Kollegen und Mitstreiter den Tod des Gründungsdirektors Georg Heuberger vom Jüdischen Museum in Frankfurt aufgenommen.

Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) schrieb in einem Kondolenzbrief am Montag, mit Heuberger verliere Frankfurt eine Persönlichkeit, die sich ein Leben lang "für eine klischeefreie Geschichtsschreibung des deutschen Judentums und für die verschiedensten jüdischen Institutionen mit aller Kraft eingesetzt hat". Georg Heuberger war am Sonntag nach schwerer Krankheit einem Krebsleiden erlegen.

Insbesondere die Gründung des ersten Jüdischen Museums in Deutschland habe Heuberger "mit großem persönlichen Engagement" vorangetrieben, hieß es in Semmelroths Schreiben weiter. Julius Berman, der Vorstandsvorsitzende der Claims Conference, welche als Dachverband die Interessen der jüdischen Gemeinschaft bei NS-Entschädigungsprozessen vertritt, erklärte: "Georg Heuberger hat seine Arbeitskraft und Energie für arme und pflegebedürftige Überlebende der Schoa eingesetzt."

(dapd )


 


 

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