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Börse, 3. November

Deutscher Aktienmarkt weitet Verluste aus

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat seineAuftaktverluste bis zum Dienstagmittag ausgeweitet.

Der Leitindex DAX sank bis 13.00 Uhr um 2,0 Prozent auf 5321 Punkte. Der MDAX gab um 2,6 Prozent auf 6588 Zähler nach, und der TecDAX fiel um knapp 2,0 Prozent auf 708 Zähler. Im Mittelpunkt des Interesses stand eine Flut von Quartalszahlen von deutschen Unternehmen, unter anderem Metro, BMW und Fresenius. Schwache Zahlen der schweizerischen Großbank UBS belasteten zudem Finanztitel.

Der Euro wurde am Mittag zu 1,4634 Dollar schwächer gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte am Vortag einen Referenzkurs von 1,4772 Dollar festgestellt. Devisenhändler verwiesen zur Begründung auf die schwachen Börsen. US-Anleger zögen Kapital aus Europa ab, und das belaste den Euro.

Stärkster Verlierer im DAX waren BMW mit einem Minus von 7,2 Prozent auf 31,20 Euro. Der Autohersteller verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch. Deutsche Bank fielen um 4,9 Prozent auf 47,05 Euro zurück. UniCredit hat die Aktie abgestuft auf «Halten» von «Kaufen». Commerzbank gaben ebenfalls 4,9 Prozent auf 6,85 Euro ab. Die Bank hatte bereits am Montag für das dritte Quartal einen Milliardenverlust bekanntgegeben.

Zu den Gewinnern gehörten Fresenius und die Tochter Fresenius Medical Care (FMC). Beide Konzerne trotzen der Krise und verdienten mehr Geld als erwartet. FMC stiegen um 5,6 Prozent auf 34,57 Euro und Fresenius um 4,5 Prozent auf 41,09 Euro. Beiersdorf legten nach der Vorlage von Geschäftszahlen um 3,3 Prozent auf 42,75 Euro zu.

In der zweiten Reihe sanken Hugo Boss um 6,6 Prozent auf 21,42 Euro. ProSiebenSat.1 fielen um 5,8 Prozent auf 2,73 Euro zurück. Gesucht waren hingegen Elringklinger mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 14,30 Euro. MTU Aero Engines verteuerten sich um 0,5 Prozent auf 31,80 Euro.

Im TecDAX brachen Dialog Semiconductor um 6,3 Prozent auf 5,25 Euro ein. Roth + Rau gaben 5,8 Prozent auf 22,30 Euro nach. Auf den Einkaufszetteln der Anleger standen hingegen Drägerwerk mit einem Plus von 1,3 Prozent auf 26,83 Euro.

(Redaktion)


 


 

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