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Knapp 7400 Ausstellern

Frankfurter Buchmesse im Zeichen der Literatur-Digitalisierung

(bo/ddp-hes). Die am Mittwoch (15. Oktober) beginnende 60. Frankfurter Buchmesse steht ganz im Zeichen der Digitalisierung der Literatur. In der internationalen Verlagsbranche gebe es ein starkes Bedürfnis nach Vernetzung, ganz besonders mit der Telekommunikationsindustrie, sagte Buchmesse-Direktor Juergen Boos am Dienstag in Frankfurt am Main. Bei mehr als der Hälfte der über 400 Fachveranstaltungen der Messe stehe die elektronische Aufbereitung von Verlagsprodukten im Fokus. Mit knapp 7400 Ausstellern habe die Frankfurter Buchmesse das Rekordniveau des Vorjahres wieder erreicht, fügte Boos hinzu.

Der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels,
Gottfried Honnefelder, warf der Politik vor, das Internet als
weitgehend rechtsfreien Raum zu betrachten. In Deutschland habe der
Gesetzgeber nicht begriffen, dass dem Umgang mit geistigem Eigentum
im Netz eine entscheidende Rolle zukomme, sagte der Vorsteher des
Messe-Veranstalters. Als Gast der Eröffnungspressekonferenz stellte
der brasilianische Erfolgsautor Paulo Coelho das kreative Potenzial
des Internets in den Mittelpunkt seiner Rede.

Die 60. Auflage der Frankfurter Buchmesse ist an den letzten
beiden Tagen, Samstag und Sonntag (18. und 19. Oktober), auch für
private Bücherfreunde geöffnet.

(Redaktion)


 


 

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Frankfurt am Main

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