Weitere Artikel
«Experimenta FOLKLORE»

Frankfurter Kunstverein zeigt Ausstellung über musikalische Folklore

(bo/ddp-hes). Mit Folklore als musikalischem Element in der zeitgenössischen Kunstproduktion befasst sich ab Freitag eine Ausstellung im Frankfurter Kunstverein. In der Gruppenausstellung «Experimenta FOLKLORE» zeigen 24 Künstler auf humorvolle Weise ihr Verständnis von Musik in Tradition und Moderne anhand von Installationen und Auftritten mit selbstgebauten Instrumenten und Kostümen. Sie stellen die Frage, welche Bedeutung Brauchtümer, Überlieferungen und Riten im modernen Hochtechnologiezeitalter haben.

Der japanisch-brasilianische Künstler Shimabuku verarbeitet in
seinen Repentista-Installationen seine Erfahrungen als Immigrant,
Künstler und Oktopus-Fischer in Sao Paulo. Repentistas gehören zur
brasilianischen Straßenmusik und werden als Vorläufer des Rap
gesehen. Das «Folk Archiv» von Jeremy Deller und Allan Kane ist eine
Sammlung zeitgenössischer Volkskunst aus Großbritannien. Es besteht
unter anderem aus Fotografien und Objekten von Karnevalsgruppen,
Popfans oder Transparenten von Demonstrationen.

Parallel zu «Experimenta FOLKLORE» eröffnet die Künstlerin Judith
Raum ihre Präsentation «Contemporary Arts Library Services
Pristina-Berlin» im Kunstverein. 2005 wurde die «Library» als
Bibliothek für zeitgenössische Kunst und Kunsttheorie in Pristina ins
Leben gerufen und weist heute einen Bestand von 10 000 Büchern,
Zeitschriften und Filmen auf. Mit ihren Materialien versucht Judith
Raum in Frankfurt eine kritische Reflexion über das Projekt zu
ermöglichen.

Die Gruppenausstellung wird bis zum 1. März 2009 gezeigt.

(Redaktion)


 


 

Frankfurter
Kunstverein
Ausstellung
musikalische Folklore

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Frankfurter" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: