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Börse, 30. Oktober Abendzusammenfassung

DAX geht vor dem Wochenende auf Talfahrt

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen.

Der Leitindex DAX brach um 3,1 Prozent auf 5415 Punkte ein. Der MDAX stürzte um 2,3 Prozent auf 6732 Zähler ab, und der TecDAX gab 0,7 Prozent auf 727 Punkte nach. Das Ausmaß der Verluste beruhe neben den schwachen US-Vorgaben auch auf einer Fehleinschätzung. «Heute früh beziehungsweise nach den guten US-Konjunkturdaten sind einige davon ausgegangen, dass es das mit der Korrektur gewesen sei», sagte ein Händler.

An der New Yorker Wall Street gaben die Kurse trotz der guten Konjunkturdaten ebenfalls im frühen Handel deutlich nach. Der Dow-Jones-Index fiel bis 17.45 Uhr MEZ um knapp 2,3 Prozent auf 9724 Punkte. Der Nasdaq Composite gab 1,9 Prozent auf 2056 Zähler nach.

 Der Euro wurde am Abend zu 1,4733 Dollar schwächer gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Nachmittag einen Referenzkurs von 1,4800 Dollar festgestellt hat. «Bei steigender Risikoaversion ist ganz klar der Dollar Favorit», sagte ein Devisenhändler mit Blick auf die Aktienmärkte.

Im DAX notierten alle Werte im Minus. Stärkster Verlierer waren Infineon mit einem Abschlag von 5,3 Prozent auf 3,06 Euro. Siemens gaben 4,7 Prozent auf 61,47 Euro nach. Allianz fielen um 4,4 Prozent auf 78,04 Euro. Die geringsten Abschläge verzeichneten Beiersdorf mit einem Minus von 0,1 Prozent auf 41,90 Euro.

Im MDAX führten ProSiebenSat.1 die Verlierer mit einem Minus von knapp 7,0 Prozent auf 7,09 Euro an. Aareal Bank gaben 5,6 Prozent auf 14,72 Euro nach. Gesucht waren auf der anderen Seite hingegen Demag Cranes mit einem Aufschlag von 5,2 Prozent auf 23,56 Euro. Vossloh verteuerten sich um 3,2 Prozent auf 67,95 Euro.

Im TecDAX gerieten vor allem Roth+Rau unter Druck und verloren 7,5 Prozent auf 23,02 Euro. Q-Cells gaben 6,2 Prozent auf 11,25 Euro nach. Auf den Einkaufszetteln der Anleger standen hingegen weiter Aixtron mit einem Plus von 6,1 Prozent auf 20,37 Euro. Der Hersteller von Maschinen zur Produktion von LED-Leuchten profitiert weiter von der starken Nachfrage nach den neuartigen Lichtquellen.

(Redaktion)


 


 

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