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Interesse an Landespolitik gestiegen

Frankfurter Statistikamt veröffentlicht erste Ergebnisse der Frankfurter Bürgerbefragung

Im Dezember – also kurz vor Eintritt in die heiße Phase des Landtagswahlkampfes – gaben fast zwei Drittel der Frankfurterinnen und Frankfurter an, ein starkes (38 Prozent) oder sehr starkes (24 Prozent) Interesse an der Landespolitik zu haben. Es handelt sich dabei um Vorab-Ergebnisse der städtischen Bürgerumfrage bei 1.026 repräsentativ ausgewählten Wahlberechtigten. Diese Zahlen teilt das Bürgeramt, Statistik und Wahlen in seiner zweiten „statistik aktuell“ dieses Jahres mit.

Gegenüber der Landtagswahl 2008 fällt das Interesse der Frankfurter Befragten an der Landespolitik heute wesentlich höher aus. Vor einem Jahr zeigten sich nur 45 Prozent der Wahlberechtigten landespolitisch interessiert. Auch der erstmals zur Landtagswahl 2003 gemessene Ausgangswert (53 Prozent) liegt deutlich unterhalb des heutigen Niveaus. Hessenweit interessierten sich in diesem Januar 61 Prozent der Wahlberechtigten für die anstehende Landtagswahl, davon 25 Prozent sehr stark und 36 Prozent stark – so die Ergebnisse der Umfrage von Infratest dimap, Hessen-Trend.

In Frankfurt ist die Zunahme des Iandespolitischen Interesses bei den 25- bis 34-Jährigen besonders ausgeprägt, gefolgt von den 35- bis 44-Jährigen und den 18- bis 24-Jährigen. Das stärkste Interesse an der Landespolitik haben Wahlberechtigte mit höherem Schulabschluss (68 Prozent)‚ Männer (67 Prozent) und Ältere (66 Prozent).

Parallel zum gestiegenen Interesse ist auch die Nutzung der Medien als Informationsquelle deutlich gestiegen. Fernsehen mit 75 Prozent – ein Plus von 13 Prozentpunkten – und die Zeitung mit 70 Prozent – plus zehn Prozentpunkte – liegen weiterhin an erster Stelle der Informationsquellen, gefolgt vom Radio mit sechzig Prozent (ebenfalls plus 13 Punkte). Die mit Abstand höchste Steigerungsrate gegenüber der Landtagswahl 2008 weist das Internet auf – es stieg um 18 Prozentpunkte auf 43 Prozent. Nicht nur bei den Jung- und Erstwählern mit 67 Prozent, sondern auch bei den 25- bis 34-Jährigen mit 70 Prozent ist das Internet mittlerweile die wichtigste Informationsquelle – gleichauf mit dem Fernsehen.

Die ausführlichen Tabellen können im Internet auf www.frankfurt.de unter dem Button „Landtagswahl 2009“ – Statistik abgerufen werden.

Quelle: Stadt Frankfurt

(Redaktion)


 


 

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