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Medizintechnik- & Gesundheitsunternehmen

Fresenius erhöht Umsatzprognose

(bo/ddp.djn). Das Bad Homburger Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr erhöht. Aufgrund der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung im dritten Quartal werde jetzt ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 9,5 bis 10,5 Prozent erwartet, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Dienstag mit. Bisher lag die Prognose, die den Zukauf des nordamerikanischen Generikaherstellers APP Pharmaceuticals nicht berücksichtigt, bei 8 bis 10 Prozent.

Der Umsatz von Fresenius stieg im dritten Quartal von 2,8
Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 3,05 Milliarden Euro. Das
Konzernergebnis war hingegen aufgrund des APP-Kaufs negativ. Das
Unternehmen erwirtschaftete von Juli bis September einen Verlust von
59 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war es noch ein Gewinn von
103 Millionen Euro gewesen. Analysten hatten einen Gewinn von 110
Millionen prognostiziert. Trotz des Verlusts soll der
Jahresüberschuss weiterhin währungsbereinigt um 10 bis 15 Prozent
wachsen. Im Vorjahr waren es 28 Prozent.

Im Vergleich zum Mutterkonzern Fresenius erwirtschaftete die
Konzerntochter Fresenius Medical Care im dritten Quartal einen
höheren Erlös und Gewinn. Der Umsatz legte im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar (2,1
Milliarden Euro) zu. Der Gewinn stieg von 181 auf 206 Millionen
Dollar. Der Dialysedienstleister bekräftigte erneut seine Prognose
für das Gesamtjahr. Das im DAX notierte Unternehmen rechnet im
Gesamtjahr weiter mit einem Umsatzanstieg um 7 Prozent auf mehr als
10,4 Milliarden Dollar. Der Jahresüberschuss soll sich dabei auf 805
bis 825 Millionen Dollar verbessern.

(rheinmain)


 


 

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