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Gewinnsprung

Fresenius hebt nach gutem Start Jahresprognose an

(bo/dapd). Der Gesundheitskonzern Fresenius hebt nach einem guten Start in das Jahr seine Prognose für 2011 an. Der Umsatz solle nun währungsbereinigt um 7 bis 8 Prozent steigen, sagte Vorstandschef Ulf M. Schneider am Mittwoch in Bad Homburg.

Der Gewinn soll währungsbereinigt sogar um 12 bis 16 Prozent zulegen. Bisher hatte Fresenius ein Plus von 8 bis 12 Prozent beim Gewinn vorausgesagt.

Im ersten Quartal steigerte Fresenius den Umsatz um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf knapp 4 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag das Plus den Angaben zufolge bei 7 Prozent. Der Konzerngewinn wuchs um 45 Prozent auf 128 Millionen Euro. Unter Abrechnung von Sondereinflüssen stieg der Gewinn um 43 Prozent auf 170 Millionen Euro. Währungsveränderungen abgerechnet betrug der Zuwachs 39 Prozent.

Den größten Gewinnsprung erzielte mit einem Plus von 89 Prozent auf 87 Millionen Euro der Bereich Fresenius Kabi. Die auf Infusionstherapien spezialisierte Sparte setzte 960 Millionen Euro um, 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Den mit 56 Prozent größten Umsatzbeitrag brachte im ersten Quartal die ebenso wie der Mutterkonzern im Deutschen Aktienindex DAX gelistete Fresenius Medical Care (FMC). Der Dialysespezialist macht etwa zwei Drittel seines Geschäfts in den USA. Offenbar wirkt sich die US-Gesundheitsreform weniger negativ aus als befürchtet. FMC steigerte den Umsatz nach Angaben des Konzerns um 7 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Der Gewinn stieg um 5 Prozent auf 161 Millionen Euro.

(dapd )


 


 

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