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Fresenius übernimmt indischen Krebsmedikamente-Hersteller

(bo/ddp.djn). Der Gesundheitskonzern Fresenius übernimmt die Mehrheit an dem indischen Krebsmedikamente-Hersteller Dabur Pharma. Der Unternehmensbereich Fresenius Kabi erwerbe 73,3 Prozent der Aktien von Dabur Pharma zu einem Preis von umgerechnet 139 Millionen Euro, teilte Fresenius am Sonntag mit. Die Akquisition werde vollständig aus verfügbaren Fremdmitteln finanziert.

Mit der Übernahme weitet die Fresenius-Tochter Kabi nach eigenen Angaben ihr Angebot an intravenös verabreichten Arzneimitteln deutlich aus und sichert langfristig die Versorgung mit hochwertigen Zytostatika-Wirkstoffen, die bei der Behandlung von Krebs eingesetzt werden.

Dabur Pharma mit Sitz in Neu-Delhi ist laut Fresenius ein führender Hersteller von generischen Arzneimitteln für die Krebstherapie. Das Unternehmen zähle weltweit zu den wenigen Herstellern, die über internationale Zulassungen für die gesamte Wertschöpfungskette zur Herstellung von Zytostatika verfügten. Dabur Pharma hat im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Umsatz von mehr als 41 Millionen Euro erzielt.

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz bei Fresenius um fünf Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. Das Ebit legte um elf Prozent auf 1,6 Milliarden Euro und der Jahresüberschuss um 24 Prozent auf 410 Millionen Euro zu.

(rheinmain)


 


 

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