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Griechenland-Krise

Hundt sieht Gefahr für Aufschwung

(bo/ddp.djn). Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, warnt vor den Auswirkungen der Krise Griechenlands auf Deutschland.

Die Haushalts- und Finanzsituation einzelner Länder - und dabei besonders die Griechenlands - gefährde die Fortsetzung des derzeitigen leichten wirtschaftlichen Aufschwungs, sagte er der «Nordwest Zeitung» (Dienstagausgabe). Es müsse sichergestellt werden, «dass nicht ein neuer Hagelschlag die deutsche Wirtschaft trifft». Dieser wäre nur noch mit größten Schwierigkeiten zu verkraften, sagte Hundt weiter.

Mit Blick auf ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion sagte Hundt, dass es eine Gefahr für die anderen Staaten sei, wenn ein Land aus dem Euroverbund herausgebrochen wird. Daher müsse Griechenland mit allergrößten Anstrengungen die eigenen Probleme lösen.

Der Geschäftsführende Vorstand des Bankenverbandes, Manfred Weber, sagte am Dienstag im Deutschlandfunk, dass das Haushaltsdefizit Griechenlands mit nachhaltigen und großen Schritten zurückgefahren werden müsse. Das derzeitige Sparprogramm trage jedoch den «Umständen noch nicht hinreichend Rechnung». Zugleich forderte Weber für eine strenge Überwachung des Sparprogramms.

Eine Abfuhr erteilte Weber dagegen Plänen für eine gemeinsame Wirtschaftspolitik in der Eurozone. Allerdings sei eine engere Abstimmung und bessere Koordination erforderlich.

(ddp)


 


 

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