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Tarifkonflikt

Gewerkschaft UFO droht mit Warnstreik bei Lufthansa

(bo/ddp-hes). Im Tarifkonflikt bei der Lufthansa hat die Flugbegleitergewerkschaft UFO nach dem Abbruch der dritten Verhandlungsrunde am Freitagabend Warnstreiks in Aussicht gestellt. Die Arbeitgeberseite habe trotz Aufforderung kein nachgebessertes Angebot vorgelegt, teilte die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Samstag in Mörfelden-Walldorf mit. Über «unausweichliche Arbeitskampfmaßnahmen» in den nächsten Tagen und Wochen werde von Fall zu Fall entschieden.

Eine Fortsetzung der Verhandlungen setze ein deutlich besseres Angebot der Lufthansa voraus. UFO fordert eine Steigerung der Einkommen der Beschäftigten um 15 Prozent. Die Lufthansa hatte in ihrem ersten Angebot Lohnerhöhungen mit einem Gesamtvolumen von 6,1 Prozent bei einer Laufzeit von 14 Monaten geboten, plus eine Ergebnisbeteiligung von bis zu drei Prozent für das laufende Jahr. Aus Sicht von UFO ist das Angebot «bei weitem nicht ausreichend». Zudem seien signifikante Gegenforderungen gestellt worden, hieß es weiter. So sollten in Zukunft ausländische Arbeitskräfte zu Billiglöhnen weltweit gegen tariflich gebundene deutsche Flugbegleiter ausgetauscht werden.

Die Arbeitnehmervertretung UFO verhandelt nach eigenen Angaben für alle 14 000 bei Deutschlands größter Airline beschäftigten Flugbegleiter.

(Redaktion)


 


 

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