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Börse, 15. Juni

Gewinnmitnahmen lassen Aktienmarkt leichter beginnen

(bo/ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat den Dienstag mit Abschlägen begonnen. In den ersten Handelsminuten fiel der Leitindex DAX um 0,2 Prozent auf 6110 Punkte. Der MDAX sank um 0,3 Prozent auf 8375 Zähler, und der TecDAX gab 0,5 Prozent auf 769 Punkte nach.

 Händler verwiesen auf den Euro, der nach einer Abstufung Griechenlands wieder nachgegeben hatte. «Nun kommt es zu Gewinnmitnahmen», hieß es. Die Wall Street hat nach einem wechselhaften Verlauf am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index verlor 0,2 Prozent auf 10 191 Punkte. Der technologielastigere Nasdaq Composite tendierte unverändert bei 2244 Punkten.

Im späten Handel wurde die zunächst positive Stimmung durch die Herabstufung der Bonitätsnote für Griechenland durch Ratingagentur Moody's um vier Stufen auf Ramschniveau belastet. Der Euro wurde am Morgen zu 1,2170 Dollar gehandelt und damit wieder schwächer als am Vortag, als die Europäische Zentralbank einen Referenzkurs von 1,2249 Dollar festgestellt hatte. Japanischen Händlern zufolge halten sich belastende wie stützende Impulse die Waage.

Sie verwiesen auf überraschend positive Daten aus der Euro-Zone zur Industrieproduktion und die erwartete Abstufung der griechischen Bonität . Allerdings dürfte die schwelende Schuldenkrise in Europa die Gemeinschaftswährung tendenziell weiter belasten, hieß es. Im DAX verbilligten sich am Morgen allen voran Autowerte. Daimler gaben 0,9 Prozent auf 42,20 Euro nach. MAN sanken um 0,8 Prozent auf 67,04 Euro. Volkswagen und BMW fielen um 0,7 und 0,5 Prozent zurück. Aufschläge verbuchten dagegen Infineon, die um 1,7 Prozent auf 5,02 Euro anzogen.

 Deutsche Börse legten 0,7 Prozent auf 52,91 Euro zu. In der zweiten Reihe standen nach der Ankündigung einer Kapitalerhöhung Heidelberger Druck ganz oben auf den Kauflisten und büßten 6,0 Prozent auf 8,18 Euro ein. Der Schritt komme nicht unerwartet, allerdings falle das Volumen doch recht groß aus, sagte ein Händler. Pfleiderer verbilligten sich um 2,2 Prozent auf 4,31 Euro.

Fuchs Petrolub ermäßigten sich um 1,9 Prozent auf 72,42 Euro. Gesucht waren hingegen Sky, die 10,1 Prozent auf 1,50 Euro zulegten. MLP kletterten um 1,3 Prozent auf 7,58 Euro. Im TecDAX standen am Morgen vor allem Aixtron unter Druck und gaben 1,7 Prozent auf 21,88 Euro nach. Qiagen verloren 1,5 Prozent auf 17,17 Euro. Dialog Semiconductor fielen um 1,2 Prozent auf 8,95 Euro. Am anderen Ende legten Carl-Zeiss Meditec zu und verteuerten sich um 1,1 Prozent auf 11,48 Euro. Drägerwerk zogen um 0,7 Prozent auf 53,7 Euro an.

Bildquelle: www.pixelio.de

(ddp/Redaktion)


 


 

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