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Attac fordert Zerschlagung von Großbanken

Die Globalisierungskritiker des Netzwerks Attac fordern deutlich schärfere Regeln für die Finanzmärkte. Dringend notwendig sei unter anderem eine Größenbeschränkung für Banken, heißt es in einem 14-seitigen Konzept, das Attac am Mittwoch in Berlin veröffentlicht hat. So müsse etwa die Deutsche Bank in mehrere Teil-Banken zerlegt werden, die für sich genommen nicht mehr "zu groß zum Scheitern" seien.

"Mit der Finanzkrise ist das völlige Versagen deregulierter Finanzmärkte jedem vor Augen geführt worden", erklärte Karl-Martin Hentschel von der Attac-AG Finanzmärkte und Steuern. Finanzmärkte seien nicht effizient und schon gar nicht stabil. "Die Demokratie muss das Diktat der Finanzmärkte überwinden."

Attac regt zudem an, dass sich die Staaten der Eurozone über die Europäische Zentralbank direkt finanzieren können sollen, so wie es die FED in den USA, die Bank of England und die Nippon Ginko (Japan) selbstverständlich täten. "Damit würde jeder Spekulation gegen Griechenland und andere Staaten erst mal der Boden entzogen."

(dapd)


 


 

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