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Ungewisse Zukunft

GM-Vorstand ohne konkreten Opel-Plan für Verwaltungsrat

(bo/ddp-hes). General-Motors-Vorstandschef Frederick Henderson wird offenbar ohne konkreten Vorschlag zum weiteren Vorgehen bei der Konzerntochter Opel am Mittwoch in das Treffen mit dem Verwaltungsrat gehen. Das Kontrollgremium könnte sich darauf verständigen, eine Entscheidung über die deutsche Tochter auf einen späteren Zeitpunkt im September zu verschieben, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen dem «Wall Street Journal» am Mittwoch.

Dies würde zwar mehr Zeit zur Ausarbeitung eines Opel-Plans ermöglichen, dabei aber auch Milliardenbeträge der Finanzierung aufs Spiel setzen, die von der deutschen Bundesregierung zur Rettung der betroffenen Arbeitsplätze angeboten werden, hieß es weiter.

Weiter berichtete die Zeitung, dass im Kontrollgremium von General Motors (GM) vier Zukunftsszenarien für Opel besprochen werden sollen. Zuletzt habe der Verwaltungsrat dem Management mitgeteilt, es solle sich stärker darauf konzentrieren, das verlustreiche Geschäft zu behalten.

«Mit jedem abgelaufenen Tag, an dem wir Opel nicht restrukturieren, wird unser Zeitfenster kleiner, in dem wir das Geschäft in Ordnung bringen können», wird eine weitere Person zitiert. GM zieht in Betracht, Opel entweder an den österreichisch-kanadischen Automobilzulieferer Magna International oder an den belgischen Finanzinvestor RHJ International zu verkaufen. Möglich sei aber auch ein Verbleib im Konzern oder eine Insolvenz, allerdings werde Letzteres als unwahrscheinlichste Lösung eingestuft.

(Redaktion)


 


 

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