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Grenzänderung beschlossen - 22 Nordhessen werden NRW-Bürger

(bo/ddp-hes). Der Düsseldorfer Landtag hat am Mittwochabend einstimmig eine Änderung der Landesgrenze zu Hessen beschlossen. Dies teilte ein Parlamentssprecher mit. 22 nordhessische Bürger werden damit Einwohner Nordrhein-Westfalens. Wegen der Steuerausfälle durch die fehlenden Bürger erhält Hessen 390 000 Euro Entschädigung.

Der bisherige Verlauf der Landesgrenze zwischen den Ländern war dem Gesetz zufolge zwischen Hochsauerlandkreis (NRW) und dem Kreis Waldeck-Frankenberg (Hessen) «unzweckmäßig». Durch die alte Grenze würden geschlossene Siedlungen zwei verschiedenen Bundesländern zugeordnet, «obwohl die Lebensbeziehungen der dort lebenden Menschen eindeutig auf die größeren Ortsteile in NRW ausgerichtet sind». Die «gefühlten» NRW-Bürger werden dies nun auch offiziell.

Seit dem Ende der 1950er Jahre hatte sich die Stadt Brilon (Hochsauerlandkreis) um die Grenzänderung bemüht. Der hessische Landtag hatte sich bereits im Juli dieses Jahres für eine Änderung der Grenzziehung ausgesprochen. Ebenfalls bereinigt werden soll mit dem Staatsvertrag zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen auch die weiter nordöstlich gelegene Landesgrenze zwischen Marsberg (NRW) und Bad Arolsen (Hessen).

(Redaktion)


 


 

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