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wirtschaftlicher Abschwung

Großhandel verzeichnet Umsatzminus

(bo/ddp.djn). Der deutsche Großhandel hat im November auf Jahressicht die größten Umsatzeinbußen seit fünf Jahren verzeichnet. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, sanken die Erlöse real um 3,2 Prozent. Nominal betrug der Rückgang sogar 4,1 Prozent. Zuletzt waren die Erlöse im November 2003 derart stark geschrumpft.

«Diese Entwicklung geht über eine konjunkturelle Abkühlung hinaus
und macht deutlich, dass die Finanzkrise auch die Realwirtschaft in
ihrer ganzen Breite zu erfassen droht», sagte der Präsident des
Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Anton F.
Börner. Notwendig sei jetzt eine allgemeine Verbesserung der
Investitions- und Konsumbedingungen. Das Konjunkturpaket II müsse
überzeugende Impulse setzen, um in den kommenden Monaten eine Wende
zum Besseren einleiten zu können.

Gegenüber dem Vormonat Oktober stiegen die Umsätze im Großhandel
nach Angaben der Statistikbehörde kalender- und saisonbereinigt real
um 0,4 Prozent. Nominal erwirtschafteten die Firmen jedoch 1,9
Prozent weniger. In den ersten elf Monate des Jahres setzte der
Großhandel gegenüber dem Vergleichszeitraum nominal 9,0 Prozent und
real 2,9 Prozent mehr um.

Quelle: ddp

(Redaktion)


 


 

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