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  • 09.08.2017, 17:41 Uhr
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Gründer

Wordpress: Die richtige Wahl für Jungunternehmer?

Hamburg gilt als zentrales Pflaster für Gründer: Die Metropole im Norden hat, gemessen an der Einwohnerzahl, inzwischen sogar Berlin als Start-up-Mekka abgelöst. Dementsprechend sind zahlreiche Konkurrenten und ein überfüllter Markt nur einige der Herausforderungen, denen sich Gründer schon bei ihrer Geschäftsidee stellen müssen.


Bildrechte: Flickr WordPress CMS India7 Network CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Steht das Konzept mit Alleinstellungsmerkmal, gilt es Wege zu finden, die Idee in Hinblick auf die Finanzierung entsprechend umzusetzen, das Start-up ins Leben zu rufen, zu finanzieren und sich auf dem Markt zu behaupten. Wer noch ganz am Anfang steht, findet in diesen Tipps die wichtigsten Grundlagen. Um möglichst schnell schwarze Zahlen zu schreiben, nutzen viele Gründer das Internet, um Kunden auf ihrer Webseite zum Kauf anzuregen. Bei vielen Usern gehen läuten da die Alarmglocken – wie kann ein Laie, der kein IT-Experte ist, eine Webseite aufbauen, verwalten und ergänzen? Wer seine Ziele in Hinsicht auf die Reichweite und seine Produkte eingrenzt, benötigt jedoch tatsächlich keinen Spezialisten. Denn bei kleineren Vorhaben erleichtern weitgehend kostenfreie Content-Management-Systeme wie Blogger und WordPress den Aufbau einer Webseite. Dabei gilt Wordpress als das meistgenutzte CMS der Welt. Besonders jungen Startups bietet das System viele Vorteile.

Kleiner Aufwand mit großer Wirkung

WordPress ist sicherlich nicht das einzige CMS, das für Gründer in Frage kommen kann, doch nicht ohne Grund ist es bei Unternehmen so beliebt. Das System steht kostenlos zum Download zur Verfügung und lässt sich mit nur wenigen Klicks installieren – so lässt sich Zeit und Geld sparen. Zudem bietet WordPress eine sehr übersichtliche Frontend-Ansicht, die für den Kunden leicht zu überblicken ist und professionell wirkt. Hier lassen sich zahlreiche Designs nach individuellen Ansprüchen umsetzen, die dem Unternehmen einen Wiedererkennungswert verleihen. Das Backend wiederum ist auch für Nicht-Entwickler leicht zu durchschauen und bietet die Möglichkeit, sowohl das Design als auch den Inhalt der Seite flexibel anzupassen. Neuer Content kann hier mit wenigen Klicks eingefügt und hochgeladen werden. Gründer, die das CMS bei allen Mitarbeitern des Unternehmens installieren, profitieren davon, dass jeder Zugriff auf die Webseite hat und den Content mit erweitern kann.

Stetige Weiterentwicklung und Problemlösungen

Viele Kritiker bemängeln die Sicherheit des CMS. Durch die weltweite Nutzung rückt WordPress immer wieder ins Fadenkreuz von Hackern, doch wer sich ein wenig mit dem Thema Sicherheit auseinandersetzt, hat auch bei dem weltweit beliebtesten CMS Möglichkeiten, sich vor Cyberangriffen zu schützen. Sichere Passwörter und regelmäßige Updates können zum Beispiel schon Abhilfe schaffen und die Sicherheit erhöhen. Neben dem Thema Sicherheit kommt es bei der Anwendung hin und wieder zu Fehlermeldungen, die sich jedoch in den meisten Fällen auch ohne umfangreiches Hintergrundwissen leicht aus der Welt schaffen lassen. Für Laien stehen im Netz Digital-Guides zu den häufigsten WordPress-Fehlern zur Verfügung, die einem mit passenden Lösungsansätzen behilflich sein können. Ob nun typische Fehler wie das Anzeigen einer weißen Seite oder Probleme beim Hochladen von Bildern – wer sich mit dem CMS auskennt, kann sich in der Regel schnell wieder an die Arbeit machen.

Alternativen zu WordPress

Generell sollten Unternehmer die Wahl des CMS von ihrem Produkt abhängig machen. Jungunternehmen, die sich im künstlerischen oder fotografischen Bereich etablieren möchten, finden in der Software "Koken" eine gute Alternative zu WordPress. Bei diesem System liegt der Fokus auf der Bildergalerie, die den Vorteil bietet, Fotos direkt aus verschiedenen Programmen hochladen zu können. Auch bei der Software Squarespace stehen audiovisuelle Inhalte im Mittelpunkt, die die Aufmerksamkeit der Kunden wecken. Denn auch im Internet isst das Auge sprichwörtlich mit. Bei dieser Variante kann die Webseite baukastenartig aufgebaut und gänzlich nach den eigenen Vorstellungen eingerichtet werden. Auch Typo3, Drupal oder Joomla kommen als Alternativen zu WordPress in Frage. Ein Vergleich verschiedener Tools findet sich unter anderem hier im Computermagazin Chip.de. Vor allem bei kostenpflichtiger Software sollten Gründer im Vorfeld genau abwägen und vergleichen, welches CMS sich für ihre Zwecke am besten eignet, leicht zu bedienen und visuell ansprechend ist.

(Redaktion)


 


 

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