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Firmendarlehen

Günstiger Kredit vom Chef bleibt öfter steuerfrei

(ba/ddp.djn). Das günstige Firmendarlehen gilt jetzt seltener als geldwerter Vorteil. Ein neuer Erlass mindert die Steuerberechnung durch den Fiskus, teilt die Steuerberater-Kanzlei Dr. Ebner, Dr. Stolz & Partner mit. Denn nach einem aktuellen Erlass des Bundesfinanzministers kommt es nur dann zu einem geldwerten Vorteil, wenn die Firma ein Darlehen unter dem marktüblichen Zinssatz vergibt (AZ: IV C 5 - S 2334/07/0009).

Als Referenzgröße können Arbeitnehmer die günstigsten Konditionen
für vergleichbare Kredite heranziehen. Sogar die niedrigen
Internetangebote von Direktbanken werden akzeptiert. Von diesem
Ausgangswert darf sogar noch ein Abschlag von vier Prozent
vorgenommen werden. Erst wenn dieser Vergleichswert über dem Zinssatz
vom Firmenkredit liegt, kann es überhaupt zur Lohnsteuerpflicht
kommen.

Liegt der Vorteil pro Monat bei maximal 44 Euro, fällt keine
Lohnsteuer an, da die Freigrenze für Sachbezüge genutzt werden kann.
Beträgt der Kreditrestsaldo maximal 2600 Euro, verzichtet der Fiskus
generell auf seine Ansprüche. Ein Ehepaar kann demnach ein zinsloses
Darlehen von 5200 Euro über den Betrieb aufnehmen.

(Redaktion)


 


 

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