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Veranstaltungsreigen

Hanau ganz im Zeichen des Gedenkens

Hanau ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der Zerstörung der Stadt am 19. März 1945: Anlässlich des 66. Jahrestages lädt Oberbürgermeister Claus Kaminsky gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Scheuermann die Bevölkerung zur Teilnahme an dem Veranstaltungsreigen ein.

Der beginnt mit einer Fotoausstellung "Hanau - 19. März 1945" am Montag, 14. März, umfasst die zentralen Kranzniederlegungen und findet mit einem Festgottesdienst am 20. März in der Wallonisch-Niederländischen Kirche einen würdigen Abschluss.

Vom 14. bis 1. April läuft die vom Hanauer Geschichtsverein gemeinsam mit dem Medienzentrum konzipierte Ausstellung zur Bombennacht des 19. März. Die Fotos dokumentieren eindrucksvoll die Schicksalsnacht und ihre Folgen.

Mit einem Erzählcafé zu Zerstörung und Wiederaufbau Hanaus setzt der Hanauer Geschichtsverein das Programm am Freitag, 18. März, fort. Von 15.30 bis 17.30 Uhr geht es unter dem Titel "Was fallen muss, das fällt" um den Wiederaufbau in den 50er Jahren aus Sicht der Hanauer Bürgerschaft. Moderiert wird die Veranstaltung, die im Diakoniezentrum der Kathinka-Platzhoff-Stiftung stattfindet, von Markus Häffner.

Am frühen Morgen des 19. März beginnt das Gedenken an die Opfer in Hanau wie immer um 4.20 Uhr mit dem gemeinsamen Glockenläuten der Marienkirche, der Stadtpfarrkirche Mariae Namen und der Wallonischen -Niederländisch Kirche. Eine Heilige Messe folgt um 8 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariae Namen. Eine zentrale Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung und Versöhnungsgebet steht um 15 Uhr auf dem Gedenkfeld des Hanauer Hauptfriedhofs auf dem Programm. Um 17 Uhr beginnt dann ein Gottesdienst in der Wallonisch-niederländischen Kirche.

Um 18 Uhr sind eine Kranzniederlegung und das Versöhnungsgebet am Mahnmal zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt im Innenhof des Diakoniezentrums der Kathinka-Platzhoff-Stiftung (Französische Allee) vorgesehen.

Um 19 Uhr beginnt im Comoedienhaus Wilhelmsbad die Musikalische Lesung "Tanz auf dem Vulkan", die Texte von Tucholsky, Kästner und Borchert, umrahmt mit Musik von Liszt, Debussy, Fiser, Godár und Holliger, präsentiert. Informationen und Karten zur Lesung gibt es beim Fachbereich Kultur der Stadt Hanau unter der Rufnummer 06181/295-8125.

Einen würdigen Abschluss findet der Veranstaltungsreigen mit einem Festgottesdienst in der Wallonisch-Niederländische Kirche am Sonntag, 20. März, der anlässlich der Verleihung des Nagelkreuzes als ein Zeichen der Versöhnung in Hanau und als Aufnahmefeier in die Nagelkreuzgemeinschaft gemeinsam von Pfarrer Torben W. Telder und Canon David Porter (Kathedralkanoniker Coventry Cathedral, England) gestaltet wird. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich im Diakoniezentrum der Kathina-Platzhoff-Stiftung zur Geschichte und Versöhnungsarbeit der Kathedrale in Conventry zu informieren.

(ots/ Stadt Hanau)


 


 

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