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Konjunktur

Jahresabschluss 2011 im Handwerk positiv

Das Jahr 2011 schließt aus Sicht des Handwerks in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main gut ab. Wieder mehr als 80 Prozent der Unternehmer im Kammerbezirk bewerteten die konjunkturelle Lage im vierten Quartal 2011 als „gut“.

Auch im Vergleich mit dem vierten Jahresviertel 2010 zeigen die aktuellen Ergebnisse eine Verbesserung. Insbesondere im Baubereich berichteten die Unternehmer wieder von einer guten konjunkturellen Entwicklung.

„Das Handwerk zeichnet seit je her dadurch aus, dass es drängende Aufgaben anpackt. Vor allem in der Smart Home-Technik gibt es viele Bereiche, in denen wir unseren Kunden schon heute kreative Lösungen anbieten können“, so Handwerkskammerpräsident Bernd Ehinger. „Nicht nur im Hinblick auf die Umsetzung der Energiewende sondern auch wegen der demografischen Entwicklung, werden wir uns künftig verstärkt als kompetenter Dienstleister einbringen. Dies betrifft sowohl die Haustechnik, als auch zum Beispiel auch alle Fragen des barrierefreien Wohnens oder der Energieeinsparung.“ Die Betriebe seien so gut ausgelastet wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Die Umfrageergebnisse zur aktuellen Lage für Umsatz, Aufträge, Investitionen und Beschäftigung fallen weiterhin sehr gut aus, obwohl die Rekordwerte der Vorquartale nicht mehr erreicht werden. Zwar geht der HWK-Geschäftsklimaindikator, der die aktuelle und zukünftige Einschätzung zur Geschäftslage zu einem Wert auf einer Skala von 0 bis 200 Punkten zusammenfasst, im vierten Quartal 2010 leicht zurück. Mit 143,1 Punkten wird aber immer noch der dritthöchste Wert seit Beginn der Berichterstattung erreicht. Dieser liegt weiter deutlich über den Ergebnissen der letzten Boomphase 2006/2007. „Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft: Das Handwerk bundesweit geht dieses Jahr von einem Wachstum von bis zu 2 Prozent aus“, so Handwerkskammerpräsident Bernd Ehinger.

Angesicht der anstehenden vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben sei die Investition in die Bildung und Ausbildung junger Leute von enormer Bedeutung. Das Handwerk biete berufliche Perspektiven für alle Schulabgänger, insbesondere auch für Abiturienten. „Nur, wenn wir uns um die Fachkräfte von morgen bemühen, werden weiterhin so erfolgreich sein können. Die Betriebe im Kammerbezirk Frankfurt-Rhein-Main nehmen in ihrem Engagement für die Ausbildung des Nachwuchses eine absolute Vorreiterrolle ein“, so Ehinger.

(Handwerkskammer Frankfurt-Rhei)


 


 

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