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Heinrich Driftmann

DIHK-Chef sieht keine Spielräume für Lohnerhöhungen

(bo/ddp.djn). Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, sieht wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise für das kommende Jahr keine Spielräume für Lohnerhöhungen.

«Um es deutlich zu sagen, die meisten Betriebe haben nichts zu verteilen, sondern geben sich Mühe, den Status quo zu halten», sagte Driftmann der «Leipziger Volkszeitung» (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht.

 Allerdings empfahl der DIHK-Präsident den Unternehmen, weder Löhne und Gehälter noch Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu kürzen. «Wo immer das geht, sollte es vermieden werden», sagte er.

 Driftmann kritisierte die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ausgelöste Debatte um mögliche Ungleichgewichte bei Investitionen in Ost und Westdeutschland. «Ich sage: Schluss mit dem Ossi-Wessi-Denken. Wir müssen aufpassen, dass politische Semantik nicht wieder zur Munition wird», sagte Driftmann. Auch halte er den Begriff Aufbau West für ausgesprochen unglücklich. Driftmann forderte die Politik auf, vernünftig, pragmatisch und ohne Dramatik über die Ausgaben für die Infrastruktur zu diskutieren. «Sonst werden Fronten aufgebaut, die längst nicht mehr existieren», warnte er.

(Redaktion)


 


 

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