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  • 12.10.2014, 08:30 Uhr
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Haushalt

Gasheizung: Neun Tipps, mit denen sich bares Geld sparen lässt

Die Heizung ist der größte Energieverbraucher im Haushalt und verantwortlich für manches Tief in der Haushaltskasse. Dabei lassen sich mit wenig Aufwand enorme Kosteneinsparungen erzielen – und die Umwelt freut sich zusätzlich. Wie sich die kommende Jahresabschlussrechnung entspannt erwarten lässt, zeigen neun Spartipps.

Kaum ein Jahr vergeht, in dem keine Erhöhung der Energiekosten verkündet wird. Dabei scheinen insbesondere die Kosten für Heizöl und Gas durch die Decke zu gehen. Da die Heizung der größte Energieverbraucher im Haushalt ist, steckt dort das meiste Geld. Im negativen Sinne folgt meist mit Erhalt der Jahresabschlussrechnung ein böses Erwachen. Im positiven Sinn bietet die Heizung das größte Sparpotenzial. Mit nur wenigen Maßnahmen lassen sich im Jahr mehrere hundert Euro sparen – ganz ohne Frieren: Mit den neun Tipps wird neben dem Geldbeutel auch noch die Umwelt geschützt.

1. Neue Heizung

Der Tipp geht zwar kurzfristig ins Geld, spart aber auf lange Sicht pro Jahr etwa 30 Prozent der Heizkosten. Gerade bei Altbauten lohnt sich eine umfassende Heizungsmodernisierung. Zudem sollte alle zehn Jahre über eine Modernisierung der Heizung nachgedacht werden. Fachexperten geben gerne unverbindliche Tipps und klären über eine mögliche Überholung auf

2. Dämmen

Dämmmaterial für Rohre gibt es im Baumarkt für wenig Geld, bewirken aber viel. Denn eine Dämmung der Rohre sorgt dafür, dass die Wärme möglichst verlustfrei die Heizkörper erreicht. Laufen nämlich Heizungs- und Warmwasserrohre durch kalte Räume verlieren sie einen Teil der zuvor erzeugten Wärme.
Viel Energie geht auch über Außenwände und ungenutzte Dachgeschosse verloren. Dort lohnt es sich, Dämmmaßnahmen vornehmen zu lassen.

3. Entlüften

Wenn sich Luft im Wasserkreislaufsystem anreichert, werden die Heizkörper nicht richtig warm und verschwenden Energie. Daher sollten die Heizkörper vor jeder Heizperiode einmal entlüftet werden. Dafür benötigt man einen speziellen Vierkantschlüssel für das Ablassventil.

4. Richtige Temperatur wählen

Wer im Winter mit seiner Sommergarderobe auf dem Sofa sitzt, braucht sich über eine hohe Heizungsrechnung nicht wundern. Die optimale Raumtemperatur beträgt 20 Grad im Wohnbereich. Natürlich darf es in Räumen, in denen eher gearbeitet als geruht wird, wie zum Beispiel in der Küche, einige Grad weniger sein. Für das Schlafzimmer wird 17 Grad empfohlen. Generell sollten Räume nach Bedarf und nicht pauschal geheizt werden. Bei einer kurzen Abwesenheit von bis zu zwei Tagen die Temperatur auf 15 Grad senken, bei längerer Abwesenheit auf 12 Grad oder die Frostschutzoption des Thermostatventils einstellen. Wer über Nacht die Raumtemperatur um fünf Grad senkt, spart ebenfalls bares Geld.

5. Thermostatventile 

Moderne Heizungsanlagen steuern die Senkung sowie die Regelung der Raumtemperatur zentral. Dies können auch Thermostatventile übernehmen, die es im Baumarkt zum Stückpreis von 20 Euro gibt und sich schnell rentieren. Sie halten die Temperatur in den einzelnen Räumen auf einem konstanten Niveau, fahren sich selbst hoch oder runter wenn beispielsweise die Sonne ins Fenster scheint. Der Sparfaktor liegt bei vier bis acht Prozent. Generell sollten Thermostatventile kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden. Verkalkte Stifte können die Ursache dafür sein, dass die Heizleistung nachlässt.

6. Richtig lüften 

Statt die Fenster dauerhaft auf Kippe zu lassen, ist das so genannte Stoßlüften besser und effizienter. Dabei das Fenster für maximal zehn Minuten am besten bei Durchzug aufreißen. Wenn es im Zimmer kühl wird, war das Lüften bereits erfolgreich. Zusätzlich sollten Fugen und Ritzen, durch die Wärme entschwindet, mit Dichtungsprofilen verschlossen werden.

7. Vergleichen 

Durch die Wettbewerbsfreiheit der Gasanbieter, muss niemand mehr den für ihn geltenden Preis als feste Größe hinnehmen. Ein Vergleich lohnt sich immer. Ein Beispiel einer Übersicht von Gasanbietern findet sich unter maingau-energie.de/gasvergleich.

8. Wärmestau vermeiden

Stehen Möbel unmittelbar vor den Heizkörpern, kann sich die Wärme nicht richtig im Raum entfalten. Dieser Wärmestau verschuldet bis zu fünf Prozent der Heizkosten. Wer nachträglich eine Wärmedämmung hinter die Heizkörper setzt, spart zusätzlich sechs Prozent der Kosten ein.

9. Abends und nachts Gardinen und Rollläden schließen

Viel Wärme geht über die Fenster verloren. Daher ist es ratsam, Rollläden zu schließen und auch die Vorhänge zuzuziehen. Ersteres spart 20 Prozent des Wärmeverlustes ein, Gardinen nochmals bis zu zehn Prozent.

(Redaktion)


 


 

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