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Wirtschaftsforscher Heilemann

Auch 2010 noch mitten in der Krise

(bo/ddp.djn). Der Wirtschaftswissenschaftler Ulrich Heilemann vom Institut für empirische Wirtschaftsforschung der Universität Leipzig sieht für dieses Jahr noch keinen Anlass zum Aufatmen.

Von einem Ende der Krise könne noch nicht gesprochen werden, sagte Heilemann am Montag dem Radiosender MDR info in Halle. «Wir sind im Grunde genommen noch mittendrin», fügte er hinzu. Mit den Prognosen für ein Wirtschaftswachstum zwischen 1,2 und 1,9 Prozent für 2010 sei «der Weg aus der Krise außerordentlich schleppend».

Der Kampf gegen die Krise müsse im Mittelpunkt aller wirtschaftspolitischen Bemühungen stehen, forderte Heilemann. «Leider hat man nicht den Eindruck. Auch die Regierung selbst ist sich noch nicht ganz schlüssig, was sie zu tun hat», kritisierte der Wirtschaftsprofessor.

Konkret schlug Heilemann vor, geplante Verkehrsinvestitionen zu beschleunigen, um der Wirtschaft auf die Beine zu helfen. «Das wären Investitionen, die erstens das Wirtschaftswachstum künftig stärken, die zweitens jeder Bewohner unmittelbar erfährt und die drittens gar nicht so furchtbar viel Geld kosten, denn sie wären nur vorgezogen.»

(ddp)


 


 

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