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Quartalsbilanz

Helaba steigert Konzernergebnis um knapp 46 Prozent

(bo/dapd). Die Helaba Landesbank Hessen Thüringen hat im ersten Quartal dieses Jahres einen deutlichen Ergebnissprung verzeichnet. Nach Mitteilung vom Dienstag erreichte sie ein Konzernergebnis von 194 Millionen Euro vor Steuern. Das entspricht den Angaben zufolge einer Steigerung um knapp 46 Prozent.

Helaba-Vorstandschef Hans-Dieter Brenner zeigte sich auch mit dem Konzernergebnis nach Steuern von 136 Millionen sehr zufrieden, warnte aber vor Euphorie.

Die positive Ergebnisentwicklung habe sich bis heute sowohl im Helaba-Einzelinstitut als auch der Frankfurter Sparkasse unverändert fortgesetzt. Es wäre aber vermessen, von einer linearen Fortschreibung des Ergebnistrends für das Gesamtjahr auszugehen. "Die Schuldenkrise in einigen Euro-Ländern ist noch lange nicht ausgestanden", sagte Brenner. Die Finanzmärkte seien volatil, und die Erfahrung der vergangenen Jahre habe gelehrt, dass sie Rückschlagpotenzial bergen könnten. "Vor diesem Hintergrund wären wir zufrieden, wenn wir eine Ergebnisverbesserung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichen würden", fügte der Helaba-Chef hinzu.

Den Angaben zufolge ging die Risikovorsorge im Kreditgeschäft bei Beibehaltung konservativer Bewertungsstandards um fast die Hälfte auf 65 Millionen Euro zurück. Dies habe den Zinsüberschuss nach Risikovorsorge um nahezu 60 Prozent auf 155 Millionen Euro steigen lassen. Die Bilanzsumme des Helaba-Konzerns sank Ende März gegenüber dem 31. Dezember 2010 um 6,3 Milliarden auf 159,9 Milliarden Euro.

Auf der Aktivseite hätten dazu insbesondere die Entwicklung der Forderungen an Kreditinstitute, an Kunden und der Handelsaktiva beigetragen. Auf der Passivseite seien für den Rückgang wesentlich die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden, die verbrieften Verbindlichkeiten und der Rückgang der Handelspassiva verantwortlich.

Die Kernkapitalquote des Helaba-Konzerns erreichte demnach 10,7 Prozent. Nach Anpassung der Stillen Einlagen verfüge die Bank über eine "harte Kernkapitalquote", die zum Bestehen des Stresstests der Europäischen Bankenaufsicht ausreiche.

(dapd )


 


 

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