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Auch nach 20 Jahren keine heiße Spur im Mordfall Herrhausen

(bo/ddp-hes). Auch 20 Jahre nach dem Mordanschlag auf den damaligen Deutsche-Bank-Chef Alfred Herrhausen fehlt den Ermittlern eine heiße Spur.

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft sagte jetzt auf ddp-Anfrage in Karlsruhe: «Die Ermittlungen gegen Unbekannt dauern an.» Einen konkreten Tatverdacht gebe es trotz moderner DNA-Analysen nicht.

Das Bombenattentat am 30. November 1989 wird der Dritten Generation der RAF zugeschrieben. Der 59-jährige Herrhausen war in seinem gepanzerten Dienstwagen auf dem Weg von seinem Wohnort Bad Homburg nach Frankfurt, als vor einem Parkhaus eine Bombe detonierte, die auf einem Fahrrad am Straßenrand befestigt war. Herrhausen starb bei dem Anschlag, sein Fahrer überlebte schwer verletzt.

Die RAF hatte sich zwar per Bekennerschreiben zu der Tat bekannt. Allerdings wurden wegen der Tatumstände immer wieder auch Zweifel an einer Täterschaft der RAF laut. Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft gegen Christoph Seidler und Andrea Klump wurden wieder eingestellt.

(Redaktion)


 


 

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