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Wohnwagen-Hersteller Knaus Tabbert

Hessen beteiligt sich an Staatsbürgschaft für Knaus Tabbert

(bo/ddp-hes). Das Land Hessen beteiligt sich an der Rettung des insolventen niederbayerischen Wohnwagen-Hersteller Knaus Tabbert. Im südhessischen Mottgers (Main-Kinzig-Kreis) sind 200 Beschäftigte betroffen. Das bayerische Kabinett beschloss am Dienstag eine Staatsbürgschaft über 22,4 Millionen Euro. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) betonte: «Das Unternehmen hat eine enorme wirtschaftliche Bedeutung für die Mitarbeiter, ihre Familien und die gesamte Region.»

Im vergangenen Oktober hatte das Unternehmen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Schuld daran waren erhebliche Absatzeinbrüche. Zum Jahreswechsel hat der niederländische Investor HTP Investments BV das Geschäft übernommen. Er will mehr als 1000 von zuletzt noch rund 1400 Arbeitsplätzen erhalten.

Zeil sagte: «Schon im Februar werden an den Standorten Jandelsbrunn, Mottgers und Nagyoroszi wieder hochwertige Wohnwägen produziert.» Dafür sei aber ein Kredit in Höhe von 28 Millionen Euro notwendig. Für 80 Prozent der Summe will der Freistaat Bayern im Notfall einstehen. Das Land Hessen werde sich wegen des Standorts Mottgers «angemessen» an der Staatsbürgschaft beteiligen, teilte die Münchner Staatskanzlei weiter mit.

(Redaktion)


 


 

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