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Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen

Hessen billigt Verkauf der Fraport-Anteile am Hahn an Rheinland-Pfalz

(bo/ddp-hes). Hessen hat dem Verkauf der Anteile des Flughafenbetreibers Fraport am Flughafen Frankfurt-Hahn an das Land Rheinland-Pfalz zugestimmt. «Die Vertragsverhandlungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden», teilten der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD) und der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) am Mittwoch in Wiesbaden mit.

Rheinland-Pfalz hatte mit der Fraport einen Vertrag geschlossen, demzufolge das Land die Anteile am Hunsrück-Flughafen zum symbolischen Preis von einem Euro übernimmt. Diesem Vertrag musste das Land Hessen als Mitgesellschafter zustimmen. Die bisherige Regelung, nach der sich Hessen nicht an möglichen Verlusten der Flughafengesellschaft beteiligt, bleibt bestehen, hieß es weiter.

An der Betreibergesellschaft Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG) sind damit Rheinland-Pfalz mit 82,5 Prozent und Hessen mit 17,5 Prozent beteiligt. Hering hatte am Vortag angekündigt, für die Betreibergesellschaft demnächst einen privaten Investor zu präsentieren.

Die FFHG und ihre Vorgängergesellschaften verzeichnen seit Jahren Verluste. Für 2006 wurde ein Minus von gut 16 Millionen Euro bilanziert. Der Geschäftsbericht für 2007 liegt noch nicht vor, nach
Vorabinformationen von Fraport weist die Bilanz erneut einen Verlust
von knapp 16 Millionen Euro aus.

(Redaktion)


 


 

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