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Neugründung

Kreativwirtschaft in Hessen bekommt ein Dach

Die Kultur- und Kreativitätswirtschaft erwirtschaftet mittlerweile einen beachtlichen Teil der hessischen Gesamtwirtschaft. Um die Aktivitäten und Interessen dieses Wirtschaftszweigs noch besser und mit gemeinsamer Stimme vertreten zu können, wird künftig CLUK, das „Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen", seine Verbands-Arbeit als „Sprachrohr der Kreativen“ aufnehmen.

Wenn ein Synonym für Frankfurt gesucht
wird, fällt meist das Wort „Bankenmetropole“. Dabei ist die Stadt am Main heute bereits einer der wichtigsten Standorte der Kreativwirtschaft in Deutschland. Hessenweit sind mehr als 79.000 Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt. Sie erwirtschaften in über 21.500 Unternehmen jährlich 13,2 Milliarden Euro Umsatz – 3,3 Prozent der hessischen Gesamtwirtschaft.
Das ist deutlich mehr als beispielsweise der Automobilbau zur Wertschöpfung beiträgt.

Trotz dieser beeindruckenden Wirtschaftskraft haben es die unterschiedlichen Zweige der Kreativwirtschaft bislang nicht geschafft, ihre Interessen auf Landesebene zu bündeln und mit gemeinsamer Stimme zu vertreten. Das wird sich nun ändern: Sieben Berufsverbände aus verschiedenen Kreativ-Bereichen haben in Frankfurt das „Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen (CLUK)" gegründet. Weitere Berufsverbände sollen den Initiatoren und Gründungsmitgliedern bald folgen. Ab Juli 2011 wird CLUK, wie sich der neue Verband abkürzt, seine Arbeit als „Sprachrohr der Kreativen“ aufnehmen.

„Obgleich es vielversprechende Einzelansätze gibt, kennen die Verbände sich untereinander oftmals gar nicht, geschweige denn ihre Positionen gegenüber Politik und Gesellschaft. Andere Branchen, beispielsweise der IT-Sektor, haben es uns vorgemacht. Jetzt hat die Kreativwirtschaft in Hessen eine Stimme, und es ist an der Zeit, gemeinsame Projekte der Kreativwirtschaft in Hessen anzustoßen und gemeinsam nach vorne zu bringen“, so Wolfgang Weyand, Vorsitzender des Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen.

„Ich freue mich ganz besonders, dass das hessische Cluster der Kreativwirtschaft seinen Sitz in der Stadt Frankfurt am Main hat. Die Bedeutung der Kreativwirtschaft mit ihrem Wachstumspotenzial für unseren Wirtschaftsstandort darf gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, sagt der Frankfurter Wirtschaftsdezernent Markus Frank, der sich seit Jahren erfolgreich für die Kreativwirtschaft engagiert.

(Cluster der Kreativwirtschaft )


 


 

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