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Warnstreiks

Telekom-Mitarbeiter in Hessen setzen Warnstreiks fort

(dapd-hes). Im Tarifstreit bei der Telekom sind am Donnerstag in Hessen rund 500 Beschäftigte in den Warnstreik getreten. In Kassel und Fulda legten die Telekom-Mitarbeiter ganztägig die Arbeit nieder, wie ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di, die zu den Streiks aufgerufen hatte, in Frankfurt sagte.

Von den Warnstreiks waren demnach wie bereits am Montag die Call-Center, der technische Service, die Verwaltung und der Vertrieb betroffen. Am Montag hatten 800 Beschäftigte in Frankfurt, Eschborn, Heusenstamm und Gießen die Arbeit niederlegt.

Hintergrund des Arbeitskampfs sind die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Telekom für rund 105.000 Beschäftigte deutschlandweit, davon 8.000 in Hessen. Die Telekom hatte vorgeschlagen, die Löhne um 2,17 Prozent anzuheben. Nach ver.di-Angaben würde das bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwei Jahren für einen Teil der Beschäftigten eine Senkung des Reallohns bedeuten, während für die restlichen Beschäftigten eine Lohnerhöhung von lediglich 1,08 Prozent herauskäme. ver.di fordert eine Anhebung der Gehälter um 6,5 Prozent.

Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 8. März kündigte ver.di weitere Warnstreiks an.

(dapd )


 


 

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