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Rückgang

Großhändler in Hessen verzeichnen Umsatzverluste

(bo/ddp-hes). Hessische Großhändler haben in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres deutliche Umsatzverluste verbucht.

Von Januar bis November ging der Umsatz der Branche im Vergleich zum Zeitraum des Jahres 2008 nominal um knapp 14 Prozent zurück, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Preisbereinigt habe der Verlust bei etwa zehn Prozent gelegen.

Den Angaben zufolge besonders hoch fiel der nominale Umsatzrückgang mit 30 Prozent beim Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik aus. Real bedeutete dies immer noch ein Minus von 16,5 Prozent. Auch der sonstige Großhandel, beispielsweise mit Brennstoffen, Mineralölerzeugnissen und chemischen Zwischenprodukten, verzeichnete große Einbußen. Dort sei der nominale Umsatz um gut 23 Prozent, real um knapp 14 Prozent gesunken. Grund für diese großen Unterschiede zwischen den nominalen und realen Umsatzverlusten sei ein massiver Preisverfall in diesen Bereichen.

Die insgesamt negative Umsatzentwicklung habe sich unter anderem auf die Beschäftigungssituation im Großhandel ausgewirkt. Laut Statistik nahm die Zahl der Beschäftigten von Januar bis November des vergangenen Jahres im Vergleich zum 2008 um knapp drei Prozent ab. Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten habe sich im Vergleichszeitraum um fünf Prozent, die der Vollzeitbeschäftigten um zwei Prozent verringert.

(ddp)


 


 

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