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Mit Genmais verunreinigtes Saatgut auch in Hessen gefunden

(bo/ddp-hes). Bei stichprobenartigen Untersuchungen von Maissaat ist auch in Hessen gentechnisch verändertes Saatgut entdeckt worden. Das verunreinigte Saatgut stamme aus Ungarn, teilten die Umweltschutzorganisationen Greenpeace und der Ökolandbau-Verband Bioland am Montag mit.

Daraufhin sei die betroffene Maissorte des Herstellers bundesweit zurückgerufen worden. Eine Sprecherin des Regierungspräsidiums Gießen bestätigte auf ddp-Anfrage den Fund des verunreinigten Saatguts in Hessen. Es sei die einzige Beanstandung bei den hessenweiten Tests von insgesamt 25 Maissorten gewesen.

Die Überprüfung sei bis 31. März abgeschlossen gewesen, fügte sie hinzu. Am 12. April habe das Regierungspräsidium dann unter anderem Greenpeace das Testergebnis mitgeteilt. Mit Ausnahme der Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg testen 13 Bundesländer jedes Frühjahr Maissaatgut auf gentechnische Verunreinigungen. Den Angaben von Greenpeace und Bioland zufolge teilten bisher neun Länder ihre Ergebnisse mit. In Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Schleswig-Holstein, Hessen, Brandenburg, Bayern und Baden-Württemberg fanden die Behörden den Angaben zufolge insgesamt 20 gentechnisch veränderte Saatgutproben. Bei den beanstandeten Proben habe es sich um importierte Ware gehandelt.

Quelle: ddp/flb/mwa

(ddp)


 


 

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