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Studie

Markt für Elektroautos hängt von staatlicher Hilfe ab

(bo/ddp.djn). Eine umfassende Markteinführung von Elektroautos kann wegen der hohen Kosten der dafür benötigten Batterien nur mit umfassender staatlicher Hilfe sichergestellt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag in München veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG).

Der Studie zufolge kosten Batterien Verbraucher auch in zehn Jahren noch bis zu 10 000 Dollar (rund 7000 Euro) und machen weiterhin einen großen Anteil der Anschaffungskosten aus. Aktuell kosten sie mehr als das Doppelte. «Angesichts der höheren Anschaffungskosten werden die Verbraucher genau prüfen, ob sich ein Elektroauto gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor überhaupt lohnt», sagt BCG-Geschäftsführer Georg Sticher.

Er fügte hinzu: «Insgesamt werden die Kaufentscheidungen in Zukunft noch komplexer sein als bisher, da die Verbraucher neben Betriebskosten und Produkteigenschaften auch Schadstoffausstoß und Reichweitenbeschränkungen berücksichtigen müssen.» Zudem würden Elektrofahrzeuge mit Reichweiten wie Autos mit Verbrennungsmotor in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich nicht auf dem Massenmarkt verfügbar sein.

«Momentan hält die großflächige Einführung von Elektroautos einer normalen Projektrenditeentscheidung kaum stand», sagte Sticher. Daher könne «schnelle Weiterentwicklung und Marktdurchdringung nur mit Hilfe von regulativen Eingriffen und staatlichen Förderungen sichergestellt werden».

(ddp)


 


 

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