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Neubau

Entwurf für das Historische Museum in Frankfurt präsentiert

(bo/dapd-hes). Nach dem Abriss des Technischen Rathauses fällt in Frankfurt ein weiterer Betonau der 1970er Jahre: das Historische Museum am Römerberg.

Der städtische Kulturdezernent Felix Semmelroth und Museumsdirektor Jan Gerchow präsentierten am Donnerstag den Entwurf für den Neubau des Museums. Demnach bekommt das Haus eine gemauerte Fassade aus rötlichem Buntsandstein. Die Bauarbeiten sollen in der Jahresmitte 2012 beginnen und bis 2014 dauern. Die Kosten betragen laut Semmelroth rund 45 Millionen Euro.

Das Historische Museum sei "das Entrée zur Altstadt, zum Zentrum der Stadt", sagte Semmelroth. Er sprach vom ältesten Gebäudeensemble der Stadt und einem Orientierungspunkt. "Ein solches Museum muss einladend sein", unterstrich Semmelroth. Die indirekte Beleuchtung der Fassade und ein neu geschaffener Platz im Innenhof des Ensembles würden zusammen mit weiteren Details für Offenheit sorgen. Die fünf umliegenden Gebäude - der Saalhof, der Rententurm, das Bernuspalais, der Burnitzbau und das Zollgebäude - sollen bereits im Oktober 2011 fertig saniert sein.

Der Neubau des Historischen Museums soll nach dem Willen Semmelroths die Wahrnehmung des Stadtzentrums prägen und für "viele, viele Jahrzehnte" halten. Das Museum verfügt nach dem Umbau über mehr Platz als bisher. Geschaffen werden 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche für die Dauerausstellung und 1.000 Quadratmeter für wechselnde Ausstellungen. Weitere 1.000 Quadratmeter sind dem sogenannten Stadtlabor vorbehalten. Auch das Kindermuseum soll von der Hauptwache in den Museumsbau umziehen.

(dapd )


 


 

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