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Der Krise trotzen

Hochtief hält trotz Verlusten in Australien an Prognose fest

(bo/ddp.djn). Der größte deutsche Baukonzern Hochtief hält trotz eines Gewinneinbruchs bei seiner australischen Tochter Leighton an seiner Prognose für das abgelaufene Jahr 2008 fest. Der größte australische Baukonzern schreibt wegen der Finanzkrise umgerechnet 103,7 Millionen Euro auf börsennotierte Projektgesellschaften ab und weist dadurch einen deutlich niedrigeren Halbjahresgewinn aus als zunächst angekündigt, wie Hochtief am Dienstag in Essen mitteilte. Für das im Juni 2009 endende Geschäftsjahr der Tochter wird mit einem um 21 Prozent niedrigeren Nettoergebnis gerechnet.

Hochtief erklärte, das operative Geschäft von Leighton sei
weiterhin in guter Verfassung. Die aktuellen Börsenkurse
reflektierten nicht mehr den wahren Wert der Infrastrukturprojekte.
In Australien würden zahlreiche Infrastrukturmaßnahmen als
Konzessionsprojekte mit privaten Partnern realisiert und eigenständig
als Aktiengesellschaften an der Börse notiert.

Hochtief selbst bekräftigte am Dienstag seine Prognose für das
abgelaufene Geschäftsjahr 2008. Erwartet werde weiter ein
Auftragseingang und ein Auftragsbestand «über dem hohen
Vorjahresniveau». Der Umsatz, das Vorsteuerergebnis und der Gewinn
sollen ebenfalls über dem Vorjahr liegen. Hochtief hatte 2007 einen
Auftragseingang von 23,5 Milliarden Euro, ein Vorsteuerergebnis von
501,3 Millionen Euro und einen Gewinn von 140,7 Millionen Euro
erzielt.

Die im MDAX notierte Hochtief-Aktie veror am späten Vormittag 6,2
Prozent auf 34,01 Euro.

(Redaktion)


 


 

Hochtief
Umsatz
Geschäftsjahr 2008

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