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DIHK-Umfrage

Hohe Arbeitskosten Jobbremse Nummer eins

(bo/ddp.djn). Die hohen Arbeitskosten in Deutschland sind offenbar das Haupthindernis bei der Schaffung von neuen Jobs. Für jedes zweite Unternehmen seien die Lohn- und Gehaltskosten zusammen mit den Sozialabgaben der eigentliche Grund, keine zusätzlichen Arbeitsplätze anzubieten, heißt es als Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bei rund 20 000 Unternehmen, wie die Zeitung «Rheinpfalz am Sonntag» berichtet. Insbesondere im Baugewerbe hätten sich diese Belastungen als Jobbremse Nummer eins erwiesen.

Rund 61 Prozent der befragten Firmen betrachteten zu hohe Arbeitskosten als Grund, die Zahl der Beschäftigten nicht aufzustocken. Im Handel gelte das für mehr als die Hälfte der Unternehmen, während der Anteil in der Industrie und im Dienstleistungsbereich mit 48 Prozent geringer ausfalle.

Nach Ansicht des stellvertretenden DIHK-Hauptgeschäftsführers Achim Dercks sind gerade im Konjunkturabschwung finanzielle Entlastungen für die Unternehmen wichtig, um Arbeitsplätze sichern zu können. Zudem würden geringe Abgaben auch beim Jobaufbau helfen, wenn sich die Konjunkturaussichten wieder verbesserten. So seien die steigenden Krankenkassenbeiträge bei der Einführung des Gesundheitsfonds genau das falsche Signal. Auch die Einführung von Mindestlöhnen müsse gestoppt werden, weil sie die Arbeitskosten zusätzlich belasteten.

(Redaktion)


 


 

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