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Problem exotische Tiere

Generell empfindet es der Deutsche Tierschutzbund als Problem, dass Tiere in Deutschland zu leicht verfügbar sind. "Man kriegt alles im Internet, auch exotische Tiere", beklagt die Expertin der Organisation, Marion Dudla. Hinzu kämen noch Tierbörsen, Exotenbörsen, Tiergeschäfte. "Es ist in Deutschland zu einfach, an Tiere zu kommen", kritisiert Dudla. Viele schafften sie an, ohne sich Gedanken zu machen. Erst später merkten die Käufer, dass die Exoten so groß werden und so alt und spezielle Bedürfnisse hätten, die im heimischen Wohnzimmer fast nicht leistbar seien.

Auch als Weihnachtsgeschenke würden Tiere noch immer oft gedankenlos vergeben. Oft würden sie dann doch im Tierheim abgegeben oder gar ausgesetzt. Letzteres sei eine Straftat, hebt die Vertreterin des Tierschutzbunds hervor. Auch der illegale Handel mit Tieren aus Osteuropa, in aller Regel ohne Impfungen, sei ein Problem. Dudla empfiehlt allen Tierhaltern, ihre Lieblinge registrieren zu lassen. Nur dann könnten sie auch sicher sein, dass es keine Probleme bei der Wiedereinreise aus Urlaubsländern gebe. Zudem biete dies mehr Sicherheit bei entlaufenen Hunden oder Katzen. Ein solches Haustierregister bietet der Deutsche Tierschutzbund kostenlos.

(Internet: http://www.tierschutzbund.de)

(dapd Holger Vieth)


 


 

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