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Hypothek

Haus geerbt: Lohnt sich eine Hypothek?

Ein Haus zu erben ist in vielen Fällen ein Glücksfall. Doch was, wenn das eigene Geld für die Tilgung der laufenden Kosten nicht ausreicht? In welchen Fällen eine Hypothek der richtige Weg ist, wird in diesem Artikel erklärt.

Der Unterhalt einer Immobilie kostet Geld. Bei einigen Erbstücken sind kleinere oder größere Reparaturen nötig, um den Wert des Hauses auf ein angemessenes Niveau zu heben. Doch viele wissen nicht, wie sie die Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungskosten stemmen sollen. Eine Hypothek lohnt sich in jedem Fall nur, wenn der ursprüngliche Kredit für das Haus bereits abbezahlt ist. Ansonsten werden hohe Zinsen fällig, da die Immobilie quasi als doppelte Sicherheit angegeben wird.

"Hypothek" – Kurz und einfach in zwei Minuten erklärt:

Das Haus als Vorsorge für das Alter

Viele Erben wollen das Haus behalten, um es unter zu vermieten und durch regelmäßige Mieten für das Alter vorzusorgen. In Deutschland fördert der Staat zwar die private zusätzliche Altersvorsorge beispielsweise durch Riester-Zulagen und mit Extra-Steuerersparnissen, doch oftmals kann die zusätzliche Vorsorge nicht von jedem finanziell gestemmt werden und die staatliche Rente reicht im Alter möglicherweise nicht aus. Eine Immobilie von Wert kann die finanzielle Zukunft weiter absichern. Mit dem System der Zusatzvorsorge stellt Deutschland keinen Einzelfall dar: In der Schweiz existiert beispielsweise das 3-Säulen-Prinzip als Vorsorgemodell. Die ersten zwei Säulen repräsentieren die Unterstützung vom Staat sowie die Erwerbstätigkeit. Wie das Portal MoneyPark erklärt, stellt die dritte Säule die private Vorsorge dar. Regelmäßig eingezahlt wird ab dem Eintritt in die Erwerbstätigkeit. Das Erben von Häusern stellt für viele Familien in Deutschland und der Schweiz ein wichtiges Standbein dar, um für das eigene Alter vorsorgen zu können. Besonders in puncto Altersvorsorge stellt eine Hypothek jedoch immer auch ein Risiko dar: Hypotheken sind sehr wichtige Finanzentscheidungen, die über eine sehr lange Zeit abbezahlt werden. Im Vorhinein muss die Frage geklärt werden, was passiert, wenn in der Familie ein schwerer Krankheits- oder Todesfall auftritt, die Hypothek aber dennoch weiter bedient werden muss.

Vergleichen und Verhandeln bei Hypotheken

Heutzutage gibt es gleichermaßen viele Online- wie Offline-Anbieter für Hypotheken. Je nach Fall bieten diese unterschiedliche Vor-, aber auch Nachteile. Besonders bei der ersten Hypothek sollte von der individuellen Beratung der Offline-Anbieter Gebrauch gemacht werden. Online-Angebote sind zumeist lediglich auf Standardfälle zugeschnitten. Es ist oft schwer abzuschätzen, ob der eigene Fall als Standard anzusehen ist. Überraschungen können zudem im Kleingedruckten lauern. Darauf muss also besonders geachtet werden. Viele Finanzinstitute aus der Offline-Branche sind zudem verhandlungsbereit.


Bildrechte: Flickr Hambacher Haus Erich Ferdinand CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

(Redaktion)


 


 

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