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„Großkampftag“ hinter der Blumentheke

IG BAU will mehr Lohn für Floristen

Für die einen bedeutet „Muttertag“ länger ausschlafen und Frühstück ans Bett, für die anderen Hochbetrieb am Arbeitsplatz. Im Blumenladen ist am Muttertag, der in diesem Jahr auf Pfingstsonntag fällt, Großkampftag für die Beschäftigten hinter der Blumentheke. Anlass für die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), auf die Arbeitsbedingungen der Menschen hinzuweisen, die die Blumen binden und verkaufen.

„Wir wollen, dass anspruchsvolle und kreative Arbeit auch angemessen bezahlt wird, werktags wie sonntags“, sagt Bärbel Feltrini, Vorstandsmitglied der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Uns ist klar, dass der Beruf Sonntags- und Feiertagsarbeit mit sich bringt. Aber sie muss angemessen vergütet oder ausgeglichen werden. Arbeitszeit muss planbar sein, auch wenn sie flexibel ist.“

Die Blumenläden in den meisten Bundesländern dürfen nach langer Diskussion über die Ladenöffnungszeiten ausnahmsweise am Pfingstsonntag öffnen. Ausgenommen ist Baden-Württemberg. Bestrebungen des Einzelhandels, den Muttertag um eine Woche vorzuverlegen, waren gescheitert.

Die Floristik-Branche umfasst 84 000 Beschäftigte. Hauptsächlich Frauen entscheiden sich für diesen Beruf.

Quelle: IG Bauen-Agrar-Umwelt

(rheinmain)


 


 

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