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Verhandlungsführer Jörg Hofmann

IG Metall beurteilt Einigungschancen skeptisch

(bo/ddp.djn). Der Verhandlungsführer der IG Metall, Jörg Hofmann, sieht die Möglichkeiten für eine Einigung bei den Metall-Tarifgesprächen am Dienstag in Sindelfingen skeptisch. Zwar sei der Druck, ein Ergebnis zu finden, extrem groß, sagte der IG-Metall-Chef von Baden-Württemberg der «Frankfurter Rundschau» (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. «Die Positionen liegen aber so weit auseinander wie selten in vergleichbaren Verhandlungen», gab er zu bedenken.

Sollten die Tarifgespräche für die Metall- und Elektroindustrie im
Pilotbezirk Baden-Württemberg scheitern, will die IG Metall einen
bundesweiten, unbefristeten Streik einleiten. Die Gewerkschaft werde
dann eine andere Strategie als beim letzten Arbeitskampf 2002
einschlagen, sagte Hofmann. «Wir würden einzelne Betriebe nicht nur
einen Tag bestreiken, sondern durchaus länger», erläuterte er.
Branchen wie der Anlagen- und Maschinenbau würden stärker als früher
in den Arbeitskampf einbezogen. Auch in der Autoindustrie, in der
wegen der Absatzflaute weitere Produktionsstopps vorgesehen sind,
plane die IG Metall Aktionen. «Wir würden neue Formen des
Arbeitskampfs wählen, um das filigrane Netzwerk in der Autoindustrie
zu stören», sagte Hofmann.

Die IG Metall fordert bislang acht Prozent mehr Geld. Die
Arbeitgeber boten zuletzt insgesamt 2,9 Prozent mehr.

(rheinmain)


 


 

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Metall-Tarifgespräche
Metall- und Elektroindustrie

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