Sie sind hier: Startseite Rhein-Main Lokale Wirtschaft
Weitere Artikel
Arbeitsplatzsicherung

IG Metall schlägt Sieben-Punkte-Programm vor

(bo/ddp-hes). Die IG Metall hat am Donnerstag ein Sieben-Punkte-Programm zur Stabilisierung von Konjunktur und Beschäftigung vorgestellt. «Unser aller Ziel muss es sein: In 2009 darf es keine Entlassungen geben», betonte IG-Metall-Vorsitzender Berthold Huber in Frankfurt am Main. Das Programm solle Arbeitsplätze sichern, die Konjunktur kurzfristig stabilisieren und langfristige Zukunftsinvestitionen ermöglichen.

Huber forderte die Arbeitgeber auf, die Instrumente der
Arbeitsmarktpolitik und der Tarifverträge wie Kurzarbeit oder
Arbeitszeitkonten anzuwenden, um betriebsbedingte Kündigungen zu
vermeiden. Darüber hinaus schlägt die IG Metall vor, Leiharbeiter
besser zu schützen. Die Bundesregierung müsse die Banken zudem
verpflichten, die Realwirtschaft mit Krediten zu versorgen.

Zur Stabilisierung der Konjunktur, insbesondere der
Automobilindustrie, schlägt die IG Metall eine Umweltprämie für
Alt-Autos vor. Fahrzeughalter, deren Pkws älter als zehn Jahre sind,
sollen gegen ein Verschrottungszertifikat eine staatliche Förderung
in Höhe von 3000 Euro erhalten, beim Kauf eines Neuwagens sogar bis
zu 4500 Euro. Huber sprach sich für Konsumschecks über 250 Euro und
eine Erhöhung der «Hartz IV»-Regelsätze aus.

Ein Zukunftsinvestitionsfonds im Umfang von 100 Milliarden Euro
soll darüber hinaus die notwendigen Investitionen in Bildung,
Forschung, Umwelt und Infrastruktur sicherstellen. Die IG Metall
erneuerte zudem ihre Forderung nach mehr Arbeitnehmermitbestimmung in
den Betrieben.

(Redaktion)


 


 

IG Metall
Sieben-Punkte-Programm
Stabilisierung
Konjunktur
Beschäftigung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "IG Metall" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: