Weitere Artikel
Goldene Lilie

Verleihung am 8.Februar in der IHK Wiesbaden

Am 17. Januar um 12 Uhr mittags läuft die Anmeldefrist für Unternehmen aus, die sich für die "Goldene Lilie" bewerben wollen. Die begehrte Auszeichnung können alle Firmen in Wiesbaden und Umgebung erhalten, die sich nachweisbar gesellschaftlich engagieren.

Der Nachweis erfolgt durch eine Beschreibung dieses Engagements in einem Bewerbungsbogen, der unter www.die-goldene-lilie.de zu finden ist. Eine unabhängige Jury begutachtet alle Bewerbungen und stimmt der Auszeichnung zu, sofern die vorgegebenen Kriterien erfüllt werden.

Die im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Unternehmen sollen von der "Goldenen Lilie" vor allem durch die öffentliche Wirkung für Marketing und Vertrieb profitieren. Dies beginnt mit der öffentlichen Verleihung am 8. Februar in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden. Die Auszeichnung ist ein Erkennungszeichen für Firmen, die Werte wie soziales Handeln und Kooperationsbereitschaft nicht nur in ihrer Unternehmensphilosophie festgeschrieben, sondern auch gelebt haben. Die Schirmherrschaft hat der Wiesbadener Sozialdezernent Arno Goßmann übernommen.

Die Preisträger des Vorjahres waren AXA Service, BDO Deutsche Warentreuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Combined Insurance, Detektei Adler, DOW Corning GmbH, Galerie Winter, Arbeitgeberverband Chemie und verwandte Industrien für das Land Hessen e.V. (Hessen Chemie), Huhle Stahl- und Metallbau, Kossiwakis Mokry & Cie., KW Pro Andreas Eder Unternehmensberatung, Nassauische Sparkasse (Naspa), Q Kreativgesellschaft, Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller, SV SparkassenVersicherung Holding, Teppich Michel, Theo Baumstark, Unternehmensberatung Andreas Dripke, VFT Film & TV Produktion, Wortwäscherei flysolo. Alle neunzehn Preisträger gehörten damit zu den bundesweit ersten Unternehmen, die die "Goldene Lilie" erhalten haben.

Von Wiesbadener Persönlichkeiten getragen

Träger der "Goldenen Lilie" ist die gemeinnützige Bundesinitiative UPJ e.V. (Berlin), in der sich mehr als 70 Unternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet für das Gemeinwohl engagieren, zusammen mit dem Amt für Soziale Arbeit der hessischen Landeshauptstadt. Das Projekt wird neben dem UPJ-Vorstand von Persönlichkeiten aus der Wiesbadener Kommunalpolitik, den örtlichen Institutionen und der Wirtschaft getragen. Die Jury besteht aus dem Wiesbadener Sozialdezernenten Arno Goßmann, Prof. Dr. Hartmut Kreikebaum, Institut für Unternehmensethik an der European Business School (ebs), Dr. Jürgen Waldmann, Vorstand UPJ und Dr. Tom Sommerlatte von der internationalen Beratungsgesellschaft Arthur D. Little (ADL), UPJ-Botschafter und Initiator des Projekts. Im Kuratorium sitzen Dr. Helmut Müller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, Dr. Gerd Eckelmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden, Klaus Repp, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Thomas Michel, Vorsitzender der Wiesbaden Stiftung , Stefan Schröder, Chefredakteur des Wiesbadener Kurier, Thilo von Debschitz, Geschäftsführer der Marketingagentur Q Kreativgesellschaft, Andreas Dripke, Geschäftsführer des internationalen PR-Agenturnetzes European Marketing Communications (euromarcom) sowie Dr. Tom Sommerlatte. Der Ideengeber ist in beiden Gremien vertreten, um die Koordination zwischen Jury und Kuratorium zu erleichtern.

Vorreiter in Deutschland

Mit der Verleihung der "Goldenen Lilie" im letzten Jahr hat Wiesbaden eine bundesweite Vorreiterrolle übernommen. Es gibt auch heute noch in Deutschland kein vergleichbares Projekt, wenngleich bereits in verschiedenen Städten über eine Übertragung nachgedacht wird. Kriterium für die Verleihung ist das gesellschaftliche Engagement, welches in Relation zur Leistungsfähigkeit des Unternehmens gesetzt wird. Dabei kann es sich um Geldspenden für einen guten Zweck handeln, aber beispielsweise auch um die Freistellung von Mitarbeitern für ehrenamtliche Aufgaben oder die Bereitstellung von Produkten oder Dienstleistungen pro-bono, also kostenfrei. Neben diesen "harten Kriterien" lässt die Jury auch sog. "weiche Faktoren" gelten. Dazu gehören beispielsweise die Ausbildung über den eigenen Bedarf hinaus, die Beschäftigung von älteren Mitarbeitern oder Mitarbeitern mit Behinderung oder die besondere Berücksichtigung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Am Ende entscheidet das Gesamtbild, das sich der unabhängigen Jury zeigt.

Die Bundesinitiative UPJ e.V., 2003 als "Unternehmen: Partner der Jugend" gegründet, ist ein Kompetenznetzwerk von Unternehmen, gemeinnützigen Organisation und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Verwaltung. Ziel ist die Unterstützung der Wirtschaft bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für ein zukunftsfähiges Gemeinwesen (Corporate Citizenship) in Deutschland.

(euro.marcom. dripke.pr)


 


 

Goldene Lilie
Jury
Deutschland
IHK Wiesbaden
Persönlichkeiten
Projekt
Kuratorium
Verleihung
Handwerkskammer Wiesbaden
Mitarbeitern

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Unternehmen" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: