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Wirtschaftsstandort Hessen

IHK-Präsident Tonnellier warnt vor „vernunftwidrigen Eingriffen“

Die IHK Frankfurt am Main hat vor vernunftwidrigen Eingriffen der Politik in die marktwirtschaftlichen Abläufe und vor neuen Hürden in der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Hessen gewarnt. Vor dem Hintergrund der landespolitischen Debatte in Hessen machte der Präsident der IHK Frankfurt am Main, Hans-Joachim Tonnellier, deutlich, dass die bisherige starke Stellung des Wirtschaftstandorts Hessen nicht aufs Spiel gesetzt werden dürfe. Vor der IHK-Vollversammlung sprach Tonnellier vor allem die Energie- und Verkehrspolitik an.

Energiepolitik - „Gegen staatlichen Interventionismus“

In der Energiepolitik sind Programme zur Reduzierung des Energieverbrauchs richtig, doch darf dies nicht durch eine wachsende staatliche Regulierung erzielt werden. “In der Energiepolitik brauchen wir mehr Markt und nicht weniger Markt. Seien wir froh, dass es jetzt allmählich einen funktionierenden Wettbewerb bei den Endkunden von Strom und Gas gibt. Sorgen wir also dafür, dass der Wettbewerb auch auf der Erzeugerseite erhalten bleibt und dass die Erzeugung nicht durch staatlichen und öffentlichen Interventionismus mehr und mehr aus dem Land verdrängt wird“, sagte Tonnellier.

Verkehrspolitik - „Höchstleistungsnetze ausbauen“

In bezug auf die Verkehrspolitik ist Hessen ein Durchgangsland und stellt zugleich den wichtigsten internationalen Luftverkehrsknoten im Bundesgebiet. Damit der Verkehr weiterhin ein Wachstumsfaktor für Hessen bleibe, brauche er die volle Unterstützung der Landesregierung, sagte Tonnellier. „Verkehr ist für Hessen ein Wachstumsfaktor. Damit das so bleibt, braucht dieses Thema das offene Ohr und den starken Arm einer Landesregierung. Wie brauchen also ein klares Bekenntnis aus Wiesbaden für den weiteren Ausbau des Höchstleistungsnetzes auf der Straße, der Schiene und in der Luft“, so der IHK-Präsident.

Grundsätze der Wirtschaftspolitik - „ Soziale Marktwirtschaft erhalten“

Der IHK-Präsident warb grundsätzlich für den Erhalt der sozialen Marktwirtschaft. „Jede Maßnahme, die zu weniger Markt führt und die unternehmerisches Handeln vernunftwidrig zu regulieren sucht, lehnen wir ab“, stellte Tonnellier klar. „In diesem Sinne werden wir als hessische Industrie- und Handelskammern die Wiesbadener Politik in den nächsten Monaten sehr genau verfolgen und die Interessen der Wirtschaft vertreten.“

Quelle: IHK Frankfurt

(rheinmain)


 


 

Hans-Joachim Tonnellier
IHK-Präsident
IHK Frankfurt
Hessen

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